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Ölpreise erholen sich trotz schwacher China-Nachfrage weiter

15.02.2016 17:50:40

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben sich am Montag weiter erholt und sind trotz schwacher chinesischer Ölimporte gestiegen. Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April 33,63 US-Dollar. Das waren 27 Cent mehr als am Freitag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte WTI zur Lieferung im März stieg um 36 Cent auf 29,80 Dollar.

Händler begründeten die weitere Erholung unter anderem mit der zunehmenden Zahl von Wetten auf steigende Ölpreise. Die Zahl der sogenannten Long-Positionen sind laut Daten der U.S. Commodity Futures Trading Commission auf den höchsten Stand seit vergangenen Juni gestiegen.

Nur am Morgen hatten Importdaten aus China den Rohölpreis zeitweise unter Druck gesetzt. Am späten Vormittag kommentierten allerdings Rohstoffexperten der Commerzbank: "Der Markt ignoriert schwache chinesische Importdaten." In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt waren die Ölimporte im Jahresvergleich um 4,6 Prozent auf rund 6,3 Millionen Barrel pro Tag gesunken.

Nach Einschätzung der Commerzbank-Experten sorgt auch die Spekulation auf eine Förderkürzung wichtiger Ölförderstaaten weiter für Auftrieb bei den Ölpreisen. "Offensichtlich wirken die Aussagen des Energieministers der Vereinigten Arabischen Emirate zu möglichen Produktionskürzungen nach," hieß es. Die Stellungnahme hatte in der vergangenen Woche einen rasanten Anstieg der Ölreise zur Folge. "Dass der Markt darauf so heftig reagiert hat, zeigt, dass man diese Äußerungen durchaus ernst nimmt", so die Commerzbank-Experten.

Auch der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist zuletzt gestiegen. Das Opec-Sekretariat meldete am Montag, dass der Korbpreis am Freitag 26,74 US-Dollar pro Barrel betragen habe. Das waren 1,53 Dollar mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der 13 wichtigsten Sorten des Kartells./jkr/he

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