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Fresenius-Aktie - So sichern sich Anleger einen schönen Bonus

Fresenius-Aktie - So sichern sich Anleger einen schönen Bonus

WKN: 578560 ISIN: DE0005785604 Fresenius SE & Co. KGaA (St.)

71,10 EUR
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20.10.2017 - 17:59
29.09.2017 04:20:00

Das Jahr 2017 verlief bei der Aktie von Fresenius bislang relativ enttäuschend. Auf dem reduzierten Kursniveau erscheint nun aber ein Capped-Bonus-Zertifikat mit komfortablem Risikopuffer aussichtsreich. Von Jörg Bernhard




In den ersten neun Monaten haben Börsianer offensichtlich wenig Gefallen am als defensiv geltenden Geschäftsmodell von Fresenius gefunden, schließlich entwickelte sich der DAX-Wert seit dem Jahreswechsel mit minus 8,3 Prozent unter sämtlichen DAX-Werten am drittschlechtesten. An den Anfang August veröffentlichten Halbjahreszahlen hat das sicherlich nicht gelegen.



So hat der Gesundheitskonzern in den ersten sechs Monaten ein Umsatzplus von 19 Prozent auf 16,894 Milliarden Euro erzielt und dabei sein Ergebnis (EBIT) um 20 Prozent auf 2,393 Milliarden Euro verbessert. Damit wurden die Erwartungen der Analysten sogar leicht übertroffen. Mit einer EBIT-Marge von 14,2 Prozent und einer Eigenkapitalquote von 39,7 Prozent kann man den DAX-Wert zweifellos zu den fundamental besonders soliden DAX-Mitgliedern zählen. Geholfen hat dies der Fresenius-Aktie in den vergangenen Wochen allerdings nicht. Aktuell notiert der Titel 15 Prozent unter seinem vor drei Monaten markierten Rekordhoch von 80,07 Euro.


Derzeit gibt es für Fresenius zwei besonders wichtige Regionen: Nordamerika (Umsatzanteil 46 Prozent) und Europa (Umsatzanteil 40 Prozent). Ein schwacher Dollar gilt jedoch als Belastungsfaktor für das Geschäft von Fresenius. Die diesbezügliche Skepsis scheint bei Investoren derzeit ausgeprägter zu sein als bei Analysten. Seit der Veröffentlichung der Halbjahreszahlen gab es kein einziges Analystenurteil mit negativem Tenor. Außerdem haben nach dem Update insgesamt acht Analysehäuser ihre Kaufempfehlung für Fresenius bekräftigt. Das durchschnittliche Kursziel sämtlicher Prognosen liegt derzeit bei 82,86 Euro. Ende August startete das Unternehmen eine Roadshow durch Europa und die USA. Drei Termine stehen noch auf der Agenda: Lugano, Mailand und Barcelona. Auf dem reduzierten Kursniveau könnte nun das Interesse an der Fresenius-Aktie wieder spürbar anziehen. Außerdem sollte das Schlimmste überstanden sein - optimale Voraussetzungen für ein Bonusinvestment mit komfortablem Risikopuffer.

Aus charttechnischer Sicht liegt bei der Fresenius-Aktie aber weiterhin einiges im Argen. So verletzte der Gesundheitswert im Sommer sowohl den seit Anfang 2016 gebildeten Aufwärtstrendkanal als auch die langfristige 200-Tage-Linie. Beides gilt in der Chartlehre als eindeutiges Verkaufssignal. Im Bereich von 65 Euro verläuft nun eine ausgesprochen wichtige Unterstützungszone. Um kein erneutes Ausstiegssignal zu generieren, sollte sie möglichst nicht verletzt werden. Besonders interessant: Beim Timingindikator Relative-Stärke-Index (aktuell: 34 Prozent) könnte demnächst einer überverkaufte Lage (<30 Prozent) angezeigt werden. Dies würde die Chance auf ein RSI-Kaufsignal signifikant verbessern. Letztmals gab es ein solches Signal im ersten Quartal 2016 zu vermelden. Damals kletterte der DAX-Wert nachfolgend von 60 auf über 80 Euro - noch kann man hiervon jedoch allenfalls träumen.

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Bildquelle: Johannes Eisele/Reuters

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