Konjunktureintrübung in China, der Abgasskandal bei Volkswagen, die abgeblasene K+S-Übernahme durch Potash - in den ersten vier Spielwochen des großen Online-Börsenspiels Trader 2015 wurde den Teilnehmern an den Finanzmärkten einiges geboten. In der fünften Spielwoche scheinen die Märkte dagegen in ruhigeres Fahrwasser zurückzukehren. So stieg der DAX in der vergangenen Spielwoche im Wochenverlauf um knapp 4,22 Prozent und ging mit einem Schlusskurs von 10 100,79 Punkten am Freitag wieder oberhalb der 10 000-Punkte-Marke aus dem Handel.

Mit einer Wochenperformance von 609,04 Prozent geht der Sieg in der fünften Spielwoche an die Spielerin "uha", die sich somit über den Wochengewinn in Höhe von 2 222 Euro freuen darf. Nachdem sie zu Beginn der Woche ihr Depot zurückgesetzt hatte, partizipierte die Spielerin am Anstieg des deutschen Leitindex DAX, nachdem sie sich mit dem Einsatz von Turbozertifikaten entsprechend positioniert hatte. Grundlage für den Erfolg war ein Classic-Turbo-Zertifikat Bull auf den DAX, das "uha" am Montag zu 0,52 Euro je Stück erwarb und - nach einer entsprechenden Kursbewegung im Index - noch am selben Tag mit einem ansehnlichen Gewinn zu 1,64 Euro pro Stück veräußerte.

Anders als viele ihrer Mitbewerber setzte "uha" dabei auf Hebelprodukte mit - im direkten Vergleich - eher konservativer Ausgestaltung. Dabei bewies sie über mehrere Transaktionen hinweg ein glückliches Händchen: einzelne Rückschläge wurden mehr als überkompensiert.

Gesamtwertung gerät in Bewegung





Aber auch an der Spitze der Gesamtrangliste gab es Bewegung: Nach drei Wochen auf der Poleposition verlor der Spieler "milstar" die Führung an Teilnehmerin "ginchen", die ihren Depotwert im Wochenverlauf auf 2 842 997,19 Euro erhöhen konnte. Auch "ginchen" setzte dabei auf eine weitere Erholung des deutschen Aktienmarkts.

Als Glücksritter der Woche wurde "CPunktMPunkt" unter allen aktiven Teilnehmern gezogen und darf sich über eine Apple Watch Sport freuen. Er erzielte bisher eine Performance von plus 5,22 Prozent, indem er auf eine Kurserholung des deutschen Versorgers Eon setzte.

RED

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Auf Seite 2: Anleihehausse weiter intakt





Anleihehausse weiter intakt



Die Short-Attacke vom Frühjahr ist längst verbaut. Der vierjährige Aufwärtstrend des Rentenkontrakts wurde dabei bestätigt. Ein Verkaufssignal ergäbe sich erst unter dem August-Tief.



Ziemlich genau ein halbes Jahr ist es her, dass Anleiheguru Bill Gross deutsche Bonds als "short of a lifetime" bezeichnete. Der Mann hätte es kaum besser treffen können, denn unmittelbar darauf begann die stärkste Abwärtswelle des Bund Futures in diesem Jahrzehnt: In weniger als zwei Monaten stürzte das Anleihebarometer von gut 160 auf knapp 149 Punkte ab, hat seither aber bereits wieder rund drei Viertel dieser Verluste wettgemacht.

Die Volatilität ist also auch am Rentenmarkt hoch. Kein Wunder, dass der Bund Future ein beliebter Basiswert beim Börsenspiel "Trader 2015" ist. Viele Spekulanten liebäugeln damit, auf die seit Langem beschworene nachhaltige Zinswende zu setzen. Die wird irgendwann kommen, keine Frage. Aus technischer Sicht ist die Hausse bei deutschen Anleihen aber weiter intakt, wie der Blick auf zwei bedeutende charttechnische Faktoren zeigt. Zunächst ist der 200-Tage-Durchschnitt zu nennen, der zwar zeitweise unterschritten wurde, jedoch insgesamt weiter ansteigt. Erst wenn die 200-Tage-Linie nach unten dreht und zudem auch noch der vom 2011er-Tief ausgehende Aufwärtstrend gebrochen wird, sollte Bill Gross auch längerfristig recht behalten. Die Trendlinie verläuft aktuell im Bereich des August-Tiefs von 152,80 Punkten und wurde in diesem Jahr sowohl im Juni als auch im Juli bestätigt. Erst darunter sollten prozyklische Short-Positionen aufgebaut werden.

SM