Die Feinunze des Edelmetalls
verteuerte sich um 0,3 Prozent auf 1247,65 Dollar. Am
Donnerstagnachmittag sollten die wöchentlichen Daten zu den
Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe Aufschluss über die weitere
Entwicklung der US-Konjunktur geben, bevor am Freitag die
Arbeitsmarkdaten für August folgen. Die psychologisch wichtige
Marke von 1250 Dollar rückte damit wieder in den Fokus, wie Oong
Yi Ling, Analyst bei Philip Futures aufzeigte.
Über die weitere Entwicklung des Goldpreises sind Experten
jedoch uneins. "Wir bleiben positiv in Bezug auf Gold, da es
noch immer ein starkes Interesse an dem gelben Metall gibt und
die physische Nachfrage im Herbst anhalten dürfte", erklärte
Analyst Andrej Krujtschenkow von VTB Capital. Dagegen stuften
die Analysten der
Citigroup Aktien von auf Edelmetalle
spezialisierten Minengesellschaften herunter. Die Citi-Experten
rechnen mit einem moderaten Wirtschaftswachstum ohne einen
Rückschlag. Deshalb könne vorerst nicht mit einer Fortsetzung
der im Vergleich zu Industriemetallen überdurchschnittlichen
Preisentwicklung von Gold und anderen Edelmetallen gerechnet
werden.
Der Ölpreis fiel am Donnerstag nach anfänglichen Gewinnen
unter die Marke von 74 Dollar. Die Sorte WTI verbilligte
sich um 0,5 Prozent auf 73,59 Dollar das Fass. Die Nordsee-Sorte
Brent wurde mit einem Abschlag von 0,8 Prozent bei 75,78
Dollar je Barrel gehandelt.
Die Tonne Kupfer verteuerte sich in London um 0,8
Prozent auf 7665 Dollar. Die Erwartung einer anhaltend starken
Nachfrage im weltweit größten Kupferverbraucherland China stütze
den Preis, sagten Händler.
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