Wer jetzt noch in Gold investieren will, muss sehr optimistisch für weitere Höhenflüge des Edelmetalls sein. Experten halten die aktuelle Dollar-Schwäche für einen der Hauptgründe des Rekordniveaus.
Der Goldpreis hat am Donnerstag mit einem Sprung über die Marke von 1350 Dollar seinen Höhenflug fortgesetzt. In der Spitze kletterte der Preis für eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) des Edelmetalls auf 1355,55 Dollar. Damit wurde der Rekord vom Vortag klar übertroffen. Seit Ende 2009 hat Gold inzwischen knapp ein Viertel an Wert gewonnen.
Zuletzt beschleunigte sich der Höhenflug. Händler begründen den jüngsten Schub mit der Aussicht auf eine weitere Geldschwemme der Notenbank und der anhaltenden Dollar-Schwäche.
Mit welchem Goldpreis rechnen Sie im Dezember?
Hintergrund der Dollar-Schwäche ist die Erwartung an den Märkten, dass die US-Notenbank Fed ihre bereits sehr expansive Geldpolitik wegen der Abschwächung der Konjunktur noch weiter lockern könnte und damit die Geldschwemme noch größere Ausmaße annimmt. Erst am Dienstag hatte die japanische Zentralbank den Leitzins gesenkt und neue Anleihenkäufe beschlossen.
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