Kauflaune auf dem Parkett sieht anders aus. Auch wenn die griechische Regierung sich dem Spardiktat der EU beugt, ist der Deal noch nicht abgeschlossen. Das griechische Parlament muss noch zustimmen, bevor die EU ihr endgültiges OK am Mittwoch geben wird. Nach den Erfahrungen der Vergangenheit ist Skepsis also angebracht, ob die Vereinbarung wirklich abgeschlossen ist. Die US- und asiatischen Märkte reagierten daher auch recht verhalten.
Unter Druck geraten könnten die Papiere von
Fraport. Das Plus von 6,6 Prozent bei den Passagierzahlen, die der Flughafenbetreiber für den Monat Januar meldete, wurde positiv aufgenommen. Die Aktie stieg leicht an. Weniger beachtet wurden die deutlich stärker gefallenen Frachtraten, die um 13,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat sanken. Vor dem heutigen beschriebenen Börsenumfeld, dürfte es daher zu Gewinnmitnahmen bei der Fraport-Aktie kommen. Außerdem stößt die Aktie auf dem aktuellen Niveau auf charttechnische Widerstände.
Mutige Anleger können daher mit Turbo-Bear Papiere auf einen Kursrückgang in der Fraport-Aktie setzen. Citgroup bietet ein solches Papier mit einem Hebel von knapp 10 an. Dieser Hebel ermöglicht schnell hohe Gewinne, allerdings ist auch ein Totalverlust möglich. Daher gilt: Kapitaleinsatz gering halten und das Risiko einkalkulieren. Hierbei helfen Stopp- und Zielkurse. Sollte der Kurs sich allerdings schnell in eine positive Richtung bewegen - etwa nach zehn Prozent Kursplus -, sind Gewinnmitnahmen, Teilgewinnmitnahmen oder das Nachziehen des Stoppkurses auf Einstandsniveau eine gute Alternative.
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