Die Aktienmärkte stabilisierten sich zur Wochenmitte, nachdem bekannt wurde, dass der IWF seine Mittel um 500 Millionen US-Dollar erhöht, um den weltweiten Finanzbedarf zu decken. Positiv wirkten auch besser als erwartete Konjunkturdaten sowie die Zahlen von
Goldman Sachs.
Für heute ist mit entscheidend, wie nach der S&P-Herabstufung die Anleiheauktonen von Frankreich und Spanien verlaufen wird. In den USA stehen mit den wöchentlichen Arbeitslosenanträgen, Konsumentenpreise, dem Philly-Fed-Index zahlreiche wichtige volkswirtschaftliche Daten an. Auch hier sind positive Überraschungen zu erwarten.
Bereits am Mittwoch punktete
Bayer mit einigen guten Nachrichten. Der Gerinnungshemmer Xarelto hat jetzt auch in Japan die Zulassung erhalten zur Vorbeugung von Schlaganfällen. In mehr als 100 Ländern ist das Medikament bereits zur Prophylaxe von venösen Embolien nach Operationen im Einsatz. Außerdem veröffentlichte
Bayer positive Studienergebnisse zum neuen Darmkrebsmittel Regorafenib. Demnach lässt sich die Gesamtüberlebenszeit von Patienten mit metastasierendem Darmkrebs um 29 Prozent verlängern. Die Medikamentenzulassung für Regorafenib will
Bayer noch in diesem Jahr beantragen.
Bayer rückt seinem ehrgeizigen Ziel näher, mit den vier neuesten Pharmamitteln einen Umsatz von rund fünf Milliarden Euro zu erzielen.
Mutige Anleger, die vor diesem Hintergrund auf eine kurzfristige Rallye in der Bayer-Aktie setzen wollen, können diese Strategie mit einem Knock-out-Bull umsetzen. Die
Deutsche Bank bietet ein solches Papier mit einem Hebel von knapp zwölf an. Dieser Hebel ermöglicht schnell hohe Gewinne, allerdings ist auch ein Totalverlust möglich. Daher gilt: Kapitaleinsatz gering halten und das Risiko einkalkulieren. Alternativ bieten sich Gewinnmitnahmen nach einer Aufwärtsbewegung an.
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