Die Performance von DAX, Euro & Co. ist zuletzt wenig überzeugend gewesen. Zwar fallen die Kurse moderat, aber in der Summe wandern sie seitwärts. Allerdings braut sich etwas zusammen, so dass sich die Kurse bald stärker in die eine oder andere Richtung bewegen dürften.
Ein Maß für das Risiko am Aktienmarkt, der VDAX-New, beruhigt sich weiter und fällt auf ein Sechs-Monatstief. Diese Bewegung ist allerdings mit der immer noch realistischen Gefahr einer Staatspleite Griechenlands kaum zu rechtfertigen. Die Märkte zeigen hier eine starke Gleichgültigkeit. Denn selbst wenn die griechischen Politiker den geplanten Sparmaßnahmen von 130 Mrd. Euro zustimmen, droht ihre Abwahl im April.
Eine Lösung ist also trügerisch. Die Gefahr einer Staatspleite in Hellas ist nach wie vor groß. Hierunter leiden nicht nur die europäischen Aktienmärkte, sondern auch die Einheitswährung Europas. Außerdem bleibt der Euro auch charttechnisch angeschlagen. Denn seinen starken Widerstand bei rund 1,3250 USD konnte er nicht überwinden, und ein Test der Unterstützung bei etwa 1,3050 USD dürfte daher anstehen. Bei einem Bruch dürfte der Euro weiter auf die nächste Unterstützung bei 1,2870 USD fallen.
Mutige Anleger, die vor diesem Hintergrund auf einen fallenden Euro zum US-Dollar setzen wollen, können diese Strategie mit einem Knock-out-Bear auf den Euro-Dollar-Wechselkurs umsetzen. Lang & Schwarz bietet ein solches Papier mit einem Hebel von rund 54 an. Dieser Hebel ermöglicht schnell hohe Gewinne, allerdings ist auch ein Totalverlust möglich. Daher gilt: Kapitaleinsatz gering halten und das Risiko einkalkulieren. Alternativ bieten sich Gewinnmitnahmen nach einer Abwärtsbewegung an.
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