Gestern nach US-Börsenschluss legten gleich vier amerikanische Technologieschwergewichte ihre Quartalsergebnisse vor. Die Zahlen können sich insgesamt sehen lassen und dürften auch den hiesigen Technologieindex beflügeln. Zudem hellt sich das Umfeld weiter auf, Störfeuer sind heute kaum zu erwarten.
Der Handelsschluss in New York gestern endete positiv, auch wenn das Plus nur mager ausfiel. Ganz und gar nicht mager war somit der Start des S&P 500 in dieses Jahr. Der wichtigste US-Index läutete 2012 mit einem Gewinn von fast fünf Prozent ein - das hatte es zuletzt 1987 gegeben.
Totgesagte leben auch an der Börse länger und so hat die jüngste Entwicklung überwiegend positiver US-Wirtschaftsdaten die Rezessionsbefürchtungen in den USA vertrieben. Gestern haben nach Börsenschluss drei von vier Technologiegrößen überzeugende Quartalsergebnisse vorgelegt und für weitere Kursfantasie gesorgt. Einzig Google enttäuschte stärker, aber
Microsoft,
IBM und
Intel übertrafen mit ihren Zahlen die Analystenerwartungen. Lediglich der Umsatz von
IBM fiel mit einem geringen Zuwachs etwas schwächer aus.
Diese guten Vorgaben sollten auch den TecDAX weiter unterstützen, der in diesem Jahr sogar bereits knapp sieben Prozent zulegen konnte. Denn auch die Sorgen um Europas Schulden nehmen ab, nachdem die gestrige Auktion französischer und spanischer Staatsanleihen sehr gut aufgenommen wurde. Die Gespräche der Troika mit Griechenland heute dürften derzeit nicht so stark im Fokus stehen. Tendenziell sollten heute die risikobehafteten Assetklassen gesucht sein.
Mutige Anleger, die kurzfristig auf steigende Kurse im deutschen Technologieindex TecDAX setzen wollen, können diese Strategie mit einem Knock-out-Bull-Papier umsetzen. Die
Deutsche Bank bietet ein solches Instrument mit einem Hebel von rund 22 an. Dieser Hebel ermöglicht schnell hohe Gewinne, aber auch ein Totalverlust ist möglich. Daher gilt: Kapitaleinsatz gering halten und das Risiko einkalkulieren. Zudem bieten sich Gewinnmitnahmen nach einer Aufwärtsbewegung an.
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