Die heutigen Vorgaben sind aufgrund der anhaltenden Probleme um Griechenland negativ. Eine schnelle Lösung zeichnet sich nicht ab. Darunter dürften nicht nur die Aktienmärkte leiden, sondern auch die europäische Einheitswährung.
Es war nur eine Frage der Zeit, wann die Kritik an Griechenlands Fortschritten bei der Haushaltssanierung in Brüssel ankommt. Nun hat der Eurogruppenchef Juncker die mageren Ergebnisse öffentlich angesprochen und angemahnt, die Verhandlungen mit den Banken fortzusetzen. Die EU erwartet von den Griechen einen Zins von 3,5 Prozent auf die 30-jährigen Anleihen auszuhandeln, aber die Banken wollen keinen Satz unter 4,0 Prozent akzeptieren.
Die Belastungen für die Aktienmärkte sowie den Euro dürften anhalten. Letzterer hatte sich gegen seinen Abwärtstrend gestemmt und gestern sogar die Marke von 1,30 Dollar wieder überschritten. Knapp vor der Widerstandszone von 1,305 bis 1,31 Dollar ist die Bewegung abgeprallt.
Entscheidend für den weiteren Verlauf dürften die heute um 9.30 Uhr und 10.00 Uhr anstehenden Einkaufsmanagerindizes für Deutschland und Euroland sein. Angesichts des schwierigen ökonomischen Umfelds könnten negative Überraschungen die Folge sein. Daher dürfte der Euro jetzt die Downside testen. Die Unterstützung liegt bei rund 1,2950 Dollar.
Mutige Anleger, die kurzfristig auf fallende Euro-Dollar-Kurse setzen wollen, können diese Strategie mit einem Knock-out-Bear-Papier umsetzen. Die DZ Bank bietet ein solches Instrument mit einem Hebel von 55 an. Dieser Hebel ermöglicht schnell hohe Gewinne, aber auch ein Totalverlust ist möglich. Daher gilt: Kapitaleinsatz gering halten und das Risiko einkalkulieren. Zudem bieten sich Gewinnmitnahmen nach einer Abwärtsbewegung an.
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