Mit einem kleinen Depotanteil setzen wir darauf, dass das DAX-Jahrestief nicht mehr deutlich unterschritten wird. Die im Portfolio liegende Discounter verheißen traumhafte Seitwärtsrenditen.
Die missglückte „Operation Twist“ der US-Notenbank Fed lastet auch auf dem Zertifikatedepot. Es sackt im Wochenvergleich um etwa vier Prozent ab und notiert damit etwa 15 Prozent unter dem Rekordniveau vom Sommerbeginn. Das ist wahrlich kein Ruhmesblatt, bedeutet aber immerhin eine deutliche Outperformance gegenüber dem DAX, der mehr als doppelt so stark absackte.
An den Stoppkursen soll derzeit nicht weiter geschraubt werden. Einige Papiere sind den Werten doch schon recht nahe gekommen. Im Idealfall gehen diese nicht auf, so dass die Zertifikate ihre volle Kraft noch entfalten können und dicke Seitwärtsrenditen abräumen.
Unseren Berechnungen zufolge würde der Wert der zurzeit im Depot liegenden sieben Discount- und Korridor-Bonus-Zertifikaten auf Aktien und Aktienindizes alleine dann schon sicher um durchschnittlich 30 Prozent zulegen, wenn die Basiswerte am Laufzeitende auf dem aktuellen Niveau liegen. Bei den Discountern auf
ArcelorMittal,
Balda und HeidelbergCement kommen zugleich noch mögliche Zusatzgewinne oben drauf, da die Caps über dem aktuellen Kurs liegen.
Der aktuelle Cash-Bestand von einem Drittel soll nur recht sachte investiert werden. Heute wagen wir mit einem Mini-Depotanteil eine Spekulation, die zunächst einmal darauf abzielt, dass das bisherige Jahrestief des DAX um nicht deutlich mehr als ein Prozent unterschritten wird – also die 4900er-Marke hält. Bei dem Inliner mit der Wertpapierkennnummer CK3W4L ist natürlich auch noch eine obere Barriere zu beachten. Diese liegt bei 5700 Punkten, also über dem jüngsten Erholungshoch. Jede leichte Erholung sollte den bis zum 16. November laufenden Inliner tendenziell nach oben hieven, ebenso sollten sukzessive Zeitwertgewinne aufgebaut werden, wenn sich der Markt um 5000/5100 stabilisiert.
Wir kaufen 1500 Stück zu maximal 0,52 Euro und sind uns des Totalverlustrisikos bewusst. Die 780 Euro, die verloren gehen können, machen allerdings lediglich 0,6 Prozent des Gesamtdepots aus. Bei einer Bewegung auf 1,40 Euro im Geld würden wir durch den Verkauf von 500 Stück das Risiko fast komplett herausnehmen und den größeren Bestand zunächst weiter halten.
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