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Wahlrecht auf alle(s)


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Überproportional von Kursbewegungen im Basiswert können Anleger sowohl mit dem Handel von Futures als auch mit dem Kauf von Optionen profitieren.


Doch Optionen können noch mehr. Im Gegensatz zu Futures gibt es bei Optionen zwei Instrumente: Call und Put – wodurch die Einsatzmöglichkeiten von Optionen wesentlich vielfältiger werden. Gleichzeitig ist auch die Anzahl der Kontrakte größer. Gibt es in einem Future meist drei Fälligkeiten, existieren bei Optionen in der Regel mindestens sechs verschiedene Kontraktlaufzeiten.

Long-Call und -Put

Analog zu den Futures werden Optionskäufe als Long-Positionen bezeichnet. Wer auf steigende Kurse im Basiswert setzen will, kauft eine Call- Option (Long-Call). Anleger, die fallende Kurse erwarten, kaufen dagegen eine Put-Option. Hierfür müssen Optionskäufer an die Optionsverkäufer eine Prämie zahlen, den Optionspreis.

Beispiel eines Long-Calls auf den DAX: Der Basispreis liegt bei 6000 Indexpunkten und die Laufzeit beträgt drei Monate. Der Optionspreis beträgt derzeit 150 Punkte. Da ein DAX-Optionskontrakt an der Eurex mit fünf Euro bewertet wird, muss der Call-Käufer 750 Euro pro Kontrakt ausgeben.

Am Verfallstag der Option erreicht die Call-Option nur dann einen positiven Wert, wenn der DAX bei mehr als 6000 Indexpunkten steht. Einen Gewinn erzielen Call-Inhaber aber nur, wenn der DAX über den Basispreis plus Prämie klettert, also 6150. Das Gewinnpotenzial ist allerdings bei einem weiteren Anstieg unbegrenzt.

Bleibt der DAX jedoch hinter den Erwartungen zurück und schafft den Sprung nicht über die 6000er-Marke, verfällt der Call wertlos und der Anleger erleidet einen Totalverlust in Höhe der Optionsprämie von 150 Punkten pro Call-Kontrakt. Darin steckt aber auch ein Vorteil, denn im Vergleich zum Future-Engagement bleibt das Verlustrisiko auf die tatsächlich gezahlte Prämie beschränkt. Unbegrenzte Verlustmöglichkeiten wie im Future hat ein Optionsinhaber nicht.

Ein Long-Put ist das Gegenstück zum Long Call: Bei fallenden Kursen existieren unbegrenzte Gewinnchancen und die Verluste sind auf die gezahlte Optionsprämie begrenzt, sollte der Basispreis bis zum Verfall nicht unterschritten werden.

Wie beim Future muss die Fälligkeit aber nicht abgewartet werden. Gewinne können auch während der Laufzeit erzielt werden, sollte der Kurs des zu Grunde liegenden Basiswerts kräftig steigen (Call) oder fallen (Put) – selbst wenn der jeweilige Basispreis nicht über- oder unterschritten wird. Das hängt dann von der Preisbildung von Optionen ab und die ist komplizierter als bei Futures. Bei Letzteren ist lediglich die Kursbewegung im Basiswert für Erfolg oder Misserfolg entscheidend. Bei Optionen spielt dagegen auch die erwartete Schwankungsbreite (implizite Volatilität) eine entscheidende Rolle. Sie drückt aus, als wie riskant der Markt den Basiswert einschätzt. Nimmt die Volatilität zu, dann steigen auch Callund Put-Preise, umgekehrt nehmen die Optionsprämien ab, sollte die Volatilität und damit die Risikoprämie abnehmen.

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DAX 6.692,96

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DAX Tops
  Kurse Diff%
54,80 +1,11%
81,60 +0,74%
77,41 +0,43%
7,47 +0,16%
DAX Flops
  Kurse Diff%
2,06 -5,16%
33,47 -4,00%
21,97 -3,89%
10,72 -2,99%
Wie weit wird der DAX 2012 noch steigen?
 

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