Die
Royal Bank of Scotland eröffnet Anlegern über ein Open-End-Zertifikat die Partizipation am kenianischen Aktienmarkt.
Das Papier bezieht sich auf den MSCI Kenia ER Index, der sich aus den zurzeit am höchsten kapitalisierten börsennotierten Unternehmen des Landes zusammensetzt: East African Breweries (Gewichtung: 31 Prozent), Safaricom (27), Kenya Commercial Bank (17), Equity Bank (11),
Barclays Bank Kenya (10) und Kenya Electricity Gen (5). Der Index wird ein Mal pro Quartal anhand der Marktkapitalisierung neu gewichtet. Da die Aktien in kenianischen Schilling notieren, gehen Anleger ein Wechselkursrisiko ein.
Die
Royal Bank of Scotland berechnet eine Managementgebühr von einem Prozent pro Jahr. Die Spanne zwischen dem von der Bank gestellten An- und Verkaufskurs beträgt unter normalen Bedingungen drei Prozent. Zudem sollten Anleger bedenken, dass es sich bei dem MSCI Kenia ER um einen Preisindex handelt, das heißt Dividenden nicht in die Berechnung einfließen. Trotz der hohen Kosten könnte ein Investment lohnen. Kenia hat die Finanz- und Wirtschaftskrise vergleichsweise gut überstanden. Für 2010 wird ein Wirtschaftswachstum von 4 Prozent erwartet, nach 2,5 Prozent im vergangenen Jahr.

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