Nach einer kräftigen Korrektur im Mai und Juni hat Palladium seinen Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Anleger trauen diesem Weißmetall mehr zu als seinem Pendant Platin. Das hat mehrere Gründe. Palladium ist deutlich billiger als Platin und wird deswegen in Benzinmotoren zunehmend als Alternative in Autokatalysatoren eingesetzt. Da der Trend zu kleinmotorisierten Fahrzeugen geht, dürfte Palladium davon profitieren.
Auch die chemische Industrie setzt bei ihren Emissionsfiltern wegen des niedrigeren Preises verstärkt Palladium ein. Für eine Verknappung des Angebotes spricht auch, dass ein hochrangiger Manager des weltgrößten Palladium Förderers Norilsk Nickel bei einer Konferenz andeutete, dass der russische Staat künftig erheblich weniger von dem Weißmetall auf den Markt werfen werden, weil die Lagerreserven sich drastisch reduziert haben. Vieles von den guten Nachrichten steckt im zuletzt kräftig gekletterten Palladiumpreis schon drin.
Anleger sollten sich deswegen lieber mit einem Bonuszertifikat mit hohem Risikopuffer engagieren. Geeignet dafür ist das Palladium-Cap-Bonuszertifikat der
Royal Bank of Scotland. Der Cap ist mit 575 US-Dollar noch weit vom jetzigen Kurs bei 524 Dollar entfernt. Das entspricht einer maximalen jährlichen Bonusrendite von 6,5 Prozent. Die Barriere ist mit 300 Dollar fast 42 Prozent entfernt. Wird sie bis zur Fälligkeit Mitte Juni 2011 nie berührt, erhalten Investoren den Gegenwert von 575 Dollar ausbezahlt. Wird die Barriere touchiert, können hohe Verluste entstehen. Das Papier ist nicht währungsgesichert.
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