Fulminant ist das Zertifikatedepot ins neue Jahr gestartet, denn nach knapp drei Wochen steht bereits ein Plus von etwa 6,5 Prozent zu Buche. Dieses wollen wir in den kommenden Monaten natürlich tendenziell ausbauen. Um den Chance-Risiko-Mix weiter zu verbessern, wurde als jüngste Maßnahme ein aussichtsreicher Deutscher-Bank-Inliner ins Depot geholt. Dafür musste der DAX-Capped-Call weichen, der zu 4,68 Euro und damit mit einem Plus von gut acht Prozent verkauft wurde. Bezogen auf die kurze Haltedauer von sieben Wochen ergab sich eine satte Per-Anno-Rendite von etwa 80 Prozent.
Gewinne können nunmehr auch beim Bonus-Cap-Zertifikat auf
Klöckner & Co. mitgenommen werden. Das Papier ist nahe an den 11,50er-Cap heran gelaufen. Wir setzen ein Verkaufslimit bei 11,30 Euro und ziehen den Stopp loss auf 10,95 Euro nach. Nachgezogen werden die Stopps darüber hinaus bei den Basiswerten
Daimler (30,50 Euro),
BASF (3,35 Euro),
ArcelorMittal (9,55 Euro) und
Heidelberg Cement (21,80 Euro).
Der DAX-Discounter erhält nunmehr einen in die Gewinnzone gezogenen Stopp bei 52,90 Euro, und beim DAX-Inliner wird der Stopp auf 5,75 Euro erhöht. Mit dem Schein sind wir angesichts der bis zum 15. Juni 2012 erlaubten Range 4650/8250 Punkte nun zwar tendenziell nicht mehr auf der Long-Seite investiert. Die Chancen, angesichts des aktuellen Geldkurses von 8,79 Euro weitere Gewinne von 14 Prozent einzufahren, schätzen wir aber als sehr hoch ein.
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