BASF Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


„In diesem Umfeld wollen wir weiter profitabel wachsen und den Umsatz sowie das EBIT vor Sondereinflüssen der BASF-Gruppe 2018 leicht steigern“, sagte Bock. Zur Umsatzsteigerung soll vor allem das Absatzwachstum beitragen. Zum Ergebnisanstieg sollen insbesondere die Segmente Performance Products, Functional Materials & Solutions sowie Oil & Gas deutlich beitragen. Im Segment Chemicals rechnet das Unternehmen nach dem starken Ergebnis von 2017 mit einem margenbedingt deutlich niedrigeren EBIT vor Sondereinflüssen. Die Prognose für 2018 enthält die vereinbarte Akquisition wesentlicher Teile von Bayers Saatgut- und nichtselektiven Herbizidgeschäften, deren Abschluss im ersten Halbjahr 2018 erwartet wird. Daraus ergibt sich für das Segment Agricultural Solutions und die BASF-Gruppe 2018 voraussichtlich ein positiver Einfluss auf den Umsatz sowie ein negativer Ergebniseffekt aufgrund des Zeitpunkts der Übernahme, der Saisonalität des zu akquirierenden Geschäfts sowie der erwarteten Integrationskosten. Der beabsichtigte Zusammenschluss der Öl-und-Gas-Aktivitäten von BASF und LetterOne ist in der Prognose nicht berücksichtigt. Mit Unterzeichnung der Transaktions-Vereinbarungen ist das Ergebnis des Segments Oil & Gas – rückwirkend zum 1. Januar 2018 und unter Anpassung der Vorjahreswerte – nicht mehr im Umsatz und EBIT der BASF-Gruppe enthalten. Es würde dann als separate Position „Jahresüberschuss aus nicht fortgeführtem Geschäft“ im Jahresüberschuss der BASF-Gruppe ausgewiesen werden. Ab dem Zeitpunkt des Abschlusses der Transaktion würde der BASF-Anteil am Jahresüberschuss des Joint Ventures Wintershall DEA voraussichtlich nach der Equity-Methode in das EBIT der BASF-Gruppe einbezogen.

Update 04.05.2018: Wir bestätigen die im BASF-Bericht 2017 getroffene Umsatz- und Ergebnisprognose für die BASF-Gruppe: Das Unternehmen rechnet mit leichtem Umsatzwachstum, leichtem Anstieg des EBIT vor Sondereinflüssen, leichtem Rückgang des EBIT und einer signifikanten Prämie auf die Kapitalkosten, bei deutlichem Rückgang des EBIT nach Kapitalkosten.