Brenntag Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Der im Januar gestartete Vorstandsvorsitzende Dr. Christian Kohlpaintner sagte: „Brenntag ist eine starke Marke mit einer hohen Reputation in ihren Märkten. Unser Unternehmen bietet großes Potenzial für organisches und profitables Wachstum. Meine Vorstandskollegen und ich setzen daher alles daran, mehr von diesem Potenzial freizulegen. Wir fokussieren uns für die Zukunft – neben der ausgeprägten Marktorientierung – verstärkt auf eine Optimierung unserer Prozesse, Abläufe und Strukturen. Damit werden wir eine entscheidende Voraussetzung für langfristiges organisches Wachstum schaffen.“ Brenntag untersucht derzeit in einer umfassenden Analyse seine internen Strukturen, Prozesse und Organisationsformen entlang der Wertschöpfungskette. Brenntag sieht Potenzial für Verbesserungen bei Harmonisierung und Standardisierung sowie bei der konsequenten internen Umsetzung von Initiativen und Maßnahmen. Zudem soll die bereits hohe Kundenorientierung weiter ausgebaut werden. Der Brenntag-Konzern erwartet derzeit eine positive Entwicklung des operativen EBITDA im Jahr 2020 auf Basis stabiler Wechselkurse. Das Unternehmen bewegt sich in einem von großen Unsicherheiten geprägten gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die Vorausschau steht unter der Annahme, dass die Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Risiken und insbesondere auch die Auswirkungen der Krise um das neuartige Coronavirus eng begrenzt bleiben.

Update 7.04.2020: Aufgrund der großen Ungewissheit über die zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die globale wirtschaftliche Entwicklung hat der Vorstand der Brenntag AG heute beschlossen, die im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 auszusetzen. Die Geschäftsentwicklung von Brenntag im ersten Quartal war nicht nennenswert durch die Pandemie beeinflusst. Zum derzeitigen Zeitpunkt arbeiten die Standorte von Brenntag, abgesehen von wenigen Ausnahmen, voll operativ. Allerdings lassen die derzeitige Ausbreitung der Pandemie vor allem in Europa und Nordamerika sowie die beschlossenen Eindämmungsmaßnahmen der Staaten aktuell keine verlässliche Einschätzung der Geschäftsentwicklung von Brenntag für den weiteren Verlauf des Jahres zu. Seit der Erstellung des Prognoseberichts Anfang März 2020 hat sich die Unsicherheit im Hinblick auf die erwarteten Auswirkungen deutlich erhöht.

Update 7.05.2020: Aufgrund der erheblichen Unsicherheit über die zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie hat das Unternehmen Anfang April die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ausgesetzt. Die Prognose wird aktualisiert, sobald die Auswirkungen auf die weitere Geschäftsentwicklung von Brenntag im Jahr 2020 zuverlässig eingeschätzt werden können. Vorstand und Aufsichtsrat bestätigen, die für das Geschäftsjahr 2019 vorgeschlagene Dividende von 1,25 Euro pro Aktie in voller Höhe auszuschütten, vorbehaltlich der Zustimmung der am 10. Juni 2020 virtuell stattfindenden Hauptversammlung.

Update 6.08.2020: Im April hat das Unternehmen die Prognose für das Jahr 2020 aufgrund des hohen Maßes an Unsicherheit über die zukünftigen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ausgesetzt. Die Unsicherheit der Weltwirtschaft ist weiterhin hoch und Brenntag kann eine stärkere Auswirkung auf seine Geschäftsentwicklung nicht ausschließen. Die Prognose wird aktualisiert, sobald die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie besser abgeschätzt werden können.

Update 15.09.2020: Der aktuelle Geschäftsverlauf liegt im Rahmen der Erwartungen des Vorstands. Mit einem währungskursadjustierten operativen EBITDA im Juli und August 2020 knapp über dem Vorjahreswert, erwartet der Konzern für das Geschäftsjahr 2020 nun ein operatives EBITDA in einer Bandbreite zwischen 1.000 Millionen EUR und 1.040 Millionen EUR (Geschäftsjahr 2019: 1.001,5 Millionen EUR). Die neue Prognose steht unter der Annahme, dass es zu keinen weiteren signifikanten Maßnahmen der Staaten zur Eindämmung der Pandemie und damit verbundenen negativen Auswirkungen auf die Wirtschaft kommt. Darüber hinaus sieht diese Prognose keine Sondereffekte und auch keine wesentlichen Veränderungen der derzeitigen Wechselkurse im weiteren Verlauf des Jahres vor. Sie bezieht die Ergebnisbeiträge aus Akquisitionen mit ein.