DAX 15.519 -0,6%  MDAX 34.931 -0,5%  Dow 35.059 -0,2%  Nasdaq 14.957 -1,1%  Gold 1.804 0,3%  TecDAX 3.623 -0,6%  EStoxx50 4.065 -0,9%  Nikkei 27.528 -1,6%  Dollar 1,1820 0,0%  Öl 74,8 0,1% 

Bucher Industries Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Der Konzern erwartet, dass sich die wirtschaftliche Erholung langsam fortsetzen wird. Die Unsicherheiten dürften aber vor allem in der ersten Jahreshälfte anhalten. Den Aussichten unterliegt die Annahme, dass sämtliche Produktionsstandorte operativ bleiben. Kuhn Group rechnet mit einer positiven Entwicklung auf den wichtigsten Märkten, so insbesondere im Ackerbausektor wegen der hohen Preise für Feldfrüchte. In der Milch- und Viehwirtschaft könnten steigende Fütterungskosten zunehmend hemmend wirken. Insgesamt erwartet die Division für 2021 eine moderate Umsatzsteigerung. Die Betriebsgewinnmarge dürfte sich trotz steigender Materialkosten leicht erhöhen. Bucher Municipal geht von einer ordentlichen Nachfrage aus. Die andauernde Pandemie und der Brexit sowie auch mögliche Sparmassnahmen aufgrund der hohen Staatsverschuldung könnten sich hemmend auswirken. In diesem Umfeld rechnet Bucher Municipal dank der ganzjährigen Konsolidierung von Spoutvac, Hersteller von Kanalreinigungsfahrzeugen in Australien, sowie der neu lancierten elektrifizierten Kehrfahrzeuge und Winterdienstgeräte mit einem moderaten Umsatzanstieg. Die Betriebsgewinnmarge sollte aufgrund der verbesserten Produktionseffizienz zunehmen. Bucher Hydraulics erwartet eine weitere Erholung der Hydraulikmärkte. Die Division wird die initiierten Optimierungsmassnahmen konsequent fortführen und weiter in Innovation investieren. Entsprechend geht die Division von einer leichten Zunahme des Umsatzes und einer Betriebsgewinnmarge auf dem guten Niveau von 2020 aus. Bucher Emhart Glass sieht sich im laufenden Jahr mit anhaltenden Herausforderungen konfrontiert. Aufgrund von Projektverschiebungen dürfte die Auslastung im ersten Halbjahr 2021 tief sein. Für das Gesamtjahr geht die Division deshalb von einer Abnahme des Umsatzes und der Betriebsgewinnmarge aus. Bucher Specials erwartet, dass die Unsicherheiten aufgrund der Pandemie anhalten und zu Zurückhaltung im zyklischen Projektgeschäft führen. Die Division geht von einem leichten Umsatzwachstum und dank der eingeleiteten Kostensparmassnahmen von einer Betriebsgewinnmarge im mittleren einstelligen Bereich aus. Der Konzern rechnet insgesamt mit einem leichten Anstieg von Umsatz und Betriebsgewinnmarge sowie einem verbesserten Konzernergebnis.

Update 27.04.2021: Der Konzern erwartet, dass sich die wirtschaftliche Erholung fortsetzen wird. Die Pandemie-bedingten Unsicherheiten dürften aber anhalten. Dazu kommen Schwierigkeiten bei der Beschaffung und der Logistik sowie damit einhergehend steigende Material- und Transportkosten. Kuhn Group rechnet mit einer positiven Entwicklung in den wichtigsten Märkten, so insbesondere im Ackerbau aufgrund hoher Preise für Feldfrüchte. In der Milch- und Viehwirtschaft sollten die höheren Produzentenpreise die steigenden Fütterungskosten ausgleichen. Insgesamt erwartet die Division für 2021 eine Umsatzsteigerung. Die Betriebsgewinnmarge dürfte sich trotz steigender Material- und Transportkosten erhöhen. Bucher Municipal geht von einer ordentlichen Nachfrage aus und rechnet dank der ganzjährigen Konsolidierung von Spoutvac sowie der neu lancierten elektrifizierten Kehrfahrzeuge und Winterdienstgeräte mit einem moderaten Umsatzanstieg. Die Betriebsgewinnmarge sollte aufgrund der verbesserten Produktionseffizienz zunehmen. Bucher Hydraulics wird die initiierten Optimierungsmassnahmen konsequent fortführen und in Innovation investieren. Die Division dürfte dabei weiterhin von der Dynamik der Absatzmärkte profitieren. Entsprechend geht sie trotz produktionsseitiger Herausforderungen von einer deutlichen Zunahme des Umsatzes und einer verbesserten Betriebsgewinnmarge aus. Bucher Emhart Glass erwartet für die kommenden Monate eine stärkere Nachfrage und eine höhere Auslastung in der Produktion. Wegen der tiefen Auslastung im ersten Quartal rechnet die Division für das Gesamtjahr aber mit einer Abnahme des Umsatzes und der Betriebsgewinnmarge gegenüber dem Vorjahr. Bucher Specials erwartet, dass die bestehenden Unsicherheiten zu Zurückhaltung im Projektgeschäft führen. Die Division geht von einem leichten Umsatzwachstum und dank der eingeleiteten Kostensparmassnahmen von einer Betriebsgewinnmarge im mittleren einstelligen Bereich aus. Der Konzern rechnet insgesamt mit einem Anstieg von Umsatz und Betriebsgewinnmarge sowie einem verbesserten Konzernergebnis. Die guten Resultate von 2019 dürften jedoch noch nicht erreicht werden.