DAX 15.587 0,8%  MDAX 34.358 0,6%  Dow 35.295 1,1%  Nasdaq 15.147 0,6%  Gold 1.768 -1,6%  TecDAX 3.726 0,4%  EStoxx50 4.183 0,8%  Nikkei 29.069 1,8%  Dollar 1,1601 0,0%  Öl 84,9 1,0% 

Continental Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


„Das vierte Quartal hat gezeigt: Der Tiefpunkt liegt hinter uns. Das wirtschaftliche Umfeld gewinnt an Fahrt“, erläuterte Continental-Finanzvorstand Wolfgang Schäfer und ergänzte: „Das aktuelle Geschäftsjahr ist aufgrund des Lieferengpasses im Bereich Halbleiter verhalten angelaufen. Die Auswirkungen der andauernden Coronavirus-Pandemie bleiben ein Unsicherheitsfaktor. 2021 bleibt deswegen in Summe herausfordernd. Dennoch rechnen wir mit einer deutlichen Markterholung gegenüber 2020.“ So erwartet das Unternehmen 2021 eine beträchtliche Zunahme der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen gegenüber dem Vorjahr um voraussichtlich 9 bis 12 Prozent. Gleichzeitig verwies Schäfer darauf, dass das Unternehmen die Rückkehr auf das Rekordniveau der weltweiten Autoproduktion von 2017 unverändert nicht vor 2025 erwarte. Continental rechnet auf Basis der Annahmen für die Entwicklung ihrer Märkte und Industrien für das Jahr 2021 mit einem Konzernumsatz von rund 40,5 bis 42,5 Milliarden Euro und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 5 bis 6 Prozent. So soll der Umsatz des Unternehmensbereichs Automotive Technologies und der ehemaligen Division Powertrain zusammen bei rund 24 bis 25 Milliarden Euro liegen, die bereinigte EBIT-Marge bei rund 1 bis 2 Prozent. Der Umsatz des Unternehmensbereichs Rubber Technologies soll rund 16,5 bis 17,5 Milliarden Euro erreichen, die bereinigte EBIT-Marge rund 11,5 bis 12,5 Prozent.

Update 6.05.2021: Den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr passt Continental im Wesentlichen aufgrund des erwarteten Spin-offs von Vitesco Technologies an. Für die fortgeführten Aktivitäten, und somit ohne Vitesco Technologies, erwartet das Unternehmen für das Jahr 2021 einen Umsatz von 32,5 bis 34,5 Milliarden Euro und eine bereinigte EBIT-Marge von 6 bis 7 Prozent.

Update 5.08.2021: Den Ausblick auf das Gesamtjahr passt Continental für die fortgeführten Aktivitäten, somit ohne Vitesco Technologies, an. Continental erwartet einen Konzernumsatz von rund 33,5 bis 34,5 Milliarden Euro (zuvor 32,5 bis 34,5 Milliarden Euro) und eine bereinigte EBIT-Marge von rund 6,5 bis 7,0 Prozent (zuvor 6 bis 7 Prozent). Für die fortgeführten Aktivitäten von Automotive Technologies erwartet Continental einen Umsatz von rund 16,0 bis 16,5 Milliarden Euro (zuvor 16 bis 17 Milliarden Euro) und eine bereinigte EBIT-Marge in einer Bandbreite von rund 0,5 bis 1,0 Prozent (zuvor 1 bis 2 Prozent). Wie im Wesentlichen bereits angekündigt sind hierin unter anderem erhöhte Kosten für Sonderfrachten in Höhe von rund 200 Millionen Euro sowie zusätzliche Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Wachstumsfeld assistiertes und automatisiertes Fahren von nunmehr etwa 150 bis 200 Millionen Euro enthalten. Die angepasste Prognose der bereinigten EBIT-Marge ergibt sich insbesondere aus rechnungslegungsbedingten Einmaleffekten aus dem geplanten Spin-off von Vitesco Technologies in Höhe von rund 80 Millionen Euro. Diese belasten die bereinigte Marge von Automotive Technologies, haben jedoch keine Auswirkungen auf das Konzernergebnis. Der Umsatz des Unternehmensbereichs Rubber Technologies wird nun zwischen rund 17,2 und 17,8 Milliarden Euro (zuvor 16,5 bis 17,5 Milliarden Euro) erwartet und die bereinigte EBIT-Marge zwischen rund 12,5 und 13,0 Prozent (zuvor 11,5 und 12,5 Prozent). Hierin sind zu erwartende Belastungen aus höheren Rohmaterialpreisen in Höhe von etwa 500 Millionen Euro enthalten (zuvor 350 Millionen Euro). Diese fallen im Wesentlichen für Synthese- und Naturkautschuk an.