Evolva Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Wir erwarten, dass sich der Wachstumstrend des Produktumsatzes auch im Jahr 2019 fortsetzen wird. Dies wird durch weiteres Wachstum unserer bestehenden Produkte, intensivierte Marketingaktivitäten und die Einführung neuer Produktvarianten unterstützt. Die F& E-Einnahmen, die hauptsächlich mit dem BARDA-Projekt zusammenhängen, werden voraussichtlich auf dem Stand von 2018 bleiben. Wir erwarten einen Anstieg der Einnahmen aus Lizenzzahlungen für EverSweetTM-Süssstoffverkäufe für das Jahr 2019. Sofern keine weiteren Verzögerungen infolge Niederlegung der Arbeit durch die amerikanische Verwaltung auftreten („government shutdown“), erwarten wir, dass die Environmental Protection Agency (EPA) die Registrierung von Nootkaton als neuartigen Wirkstoff in den nächsten zwei Monaten abschliessen wird. Dies wird den Start des Registrierungsprozesses für Endverbraucherprodukte für verschiedene Anwendungen der Schädlingsbekämpfung ermöglichen, bevor der kommerzielle Verkauf im Jahr 2020 anläuft. Dazu führen wir bereits fortgeschrittene Gespräche mit führenden Unternehmen im Schädlingsbekämpfungsgeschäft. In diesem Zusammenhang erwarten wir den erfolgreichen Abschluss unseres Projekts mit der US-amerikanischen BARDA im zweiten Halbjahr 2019. Wir gehen davon aus, dass der Geldmittelabfluss im Jahr 2019 deutlich unter dem Niveau von 2018 liegen wird. Dies wird einerseits durch die Verbesserung der Bruttomargen dank erhöhter Effizienz unserer Fertigungsprozesse und andererseits durch geringere betriebliche Aufwendungen infolge der im November 2018 abgeschlossenen Reorganisation erzielt. Wir streben für Ende 2019 einen Geldmittelbestand zwischen 30 und 35 Millionen Franken an. Dies berücksichtigt die Begleichung der verbleibenden vertraglichen Verpflichtung im Zusammenhang mit EverSweet™ und die Massnahmen zur Erhöhung der Produktionsvolumen für den Eintritt in den Schädlingsbekämpfungsmarkt („scale-up costs“).