Fresenius Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Fresenius rechnet aufgrund der aktuellen und der erwarteten Geschäftsentwicklung für 2019 mit einem organischen Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Das Konzernergebnis 2019 wird jedoch auf gleichem Niveau wie 2018 erwartet.

Update 20.02.2019: Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet Fresenius einen währungsbereinigten Anstieg des Konzernumsatzes1 zwischen 3 und 6 %. Das Konzernergebnis2,3 soll währungsbereinigt um ~0% wachsen. NxStage ist hierin nicht berücksichtigt, da der Abschluss der Akquisition noch aussteht und Fresenius keinen signifikanten Effekt auf den Konzernausblick erwartet. Die am 6. Dezember 2018 kommunizierten Erwartungen werden damit bestätigt. Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA4 zum Jahresende 2019 in etwa auf dem gleichen Niveau zum Jahresende 2018. Fresenius strebt auch für das Geschäftsjahr 2019 eine Erhöhung der Dividende an.

Update 2.05.2019: Nach Abschluss der NxStage-Akquisition am 21. Februar sind die diesbezüglichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge nun im Ausblick berücksichtigt. Trotz der erwarteten Ergebnisbelastung durch NxStage bestätigt Fresenius den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt zwischen 3 und 6 % steigen. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um ~0 % wachsen. Einschließlich der Akquisition von NxStage, die im Jahr 2019 ~30 Basispunkte beiträgt, und exklusive IFRS 16 erwartet Fresenius, dass der Verschuldungsgrad zum Jahresende 2019 am oberen Ende des ursprünglichen Zielkorridors von 2.5x bis 3.0x liegen wird. Der langjährige Zielkorridor der Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA von 2.5x bis 3.0x wird infolge der Anwendung von IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) auf 3.0x bis 3.5x angehoben.

Update 31.07.2019: Basierend auf der guten Entwicklung im 1. Halbjahr 2019 sowie guten Aussichten für das restliche Geschäftsjahr erhöht Fresenius den Ausblick des Konzernumsatzwachstums. Der Konzernumsatz soll nun währungsbereinigt um 4 bis 7 % steigen, zuvor wurden 3 bis 6 % erwartet. Das Konzernergebnis soll währungsbereinigt um ~0 % wachsen. Im Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 sind die Umsatzbeiträge sowie die erwartete Ergebnisbelastung von NxStage berücksichtigt. Fresenius erwartet, dass der Verschuldungsgrad zum Jahresende 2019 um das obere Ende des ursprünglichen Zielkorridors von 2.5x bis 3.0x liegen wird. Diese Erwartung beinhaltet die Akquisition von NxStage, die im Jahr 2019 ~30 Basispunkte beiträgt, und exkludiert IFRS 16-Effekte. Der langjährige Zielkorridor der berichteten Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA wird infolge der Anwendung von IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) auf 3.0x bis 3.5x angehoben.