GEA Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Der Vorstand geht aus heutiger Sicht für 2019 von einem Umsatz moderat unter Vorjahr aus. Für das operative EBITDA geht GEA von einem Rückgang auf 440 bis 480 Mio. EUR aus. Zum Zwecke der Vergleichbarkeit sind hierin Effekte aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 noch nicht berücksichtigt. Für diese indikative Einschätzung ausschlaggebend sind einerseits die sich zunehmend eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit erhöhtem Preisdruck, andererseits werden sich steigende Personal- und IT-Infrastrukturkosten im laufenden Geschäftsjahr belastend auswirken. Zudem ist das vorläufige Ergebnis 2018 von nicht wiederkehrenden sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 20 bis 25 Mio. EUR begünstigt. Vor diesem Hintergrund hält GEA nicht mehr an den im März 2018 kommunizierten Mittelfristzielen fest.

Update 11.02.2019: Kurz vor dem Amtsantritt des neuen Chefs hat die alte Führungsmannschaft nun reinen Tisch gemacht und ihre mittelfristigen Ziele kassiert, die offensichtlich nicht mehr zu halten waren. Für den Zeitraum 2018 bis 2022 hatte das Management ehemals ein jährliches Umsatzwachstum von durchschnittlich 3,5 bis 4,5 Prozent angepeilt und wollte die operative EBITDA-Marge auf 13,5 bis 15,5 Prozent steigern. Doch dieser Ausblick ist seit dem 06. Februar gestrichen. Die "sich zunehmend eintrübenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit erhöhtem Preisdruck" würden belastend wirken, teilte GEA mit. Zudem trüben steigende Personal- und IT-Infrastrukturkosten die Aussichten für das laufende Jahr. Der Umsatz werde 2019 moderat unter dem Vorjahresniveau liegen und beim operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sei mit einem Rückgang auf 440 bis 480 Mio. Euro zu rechnen, erklärte das Management.

Update 14.03.2019: Für das Geschäftsjahr 2019 erwartet GEA einen Umsatz moderat unter dem Wert des Vorjahres, ein EBITDA vor Restrukturierungsaufwand zwischen 450 und 490 Mio. EUR sowie einen ROCE von 8,5 bis 10,5 Prozent. Die Differenz bei der erwarteten Ergebnisspanne für 2019 zwischen diesem Ausblick und den in der Ad-hoc-Meldung am 6. Februar kommunizierten Werten (440 bis 480 Mio. EUR) ergibt sich aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 (plus 59 Mio. EUR) sowie durch die Einbeziehung bisher nicht berücksichtigter strategischer Projekte (minus 49 Mio. EUR).