Heidelberger Druckmaschinen Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Die weltweite konjunkturelle Abschwächung machte sich in den letzten Monaten in einer reduzierten Dynamik bei den Maschinenneubestellungen bemerkbar. So lag der Auftragseingang Ende März 2019 mit 2.559 Mio. € leicht unter dem Wert des Vorjahres (2.588 Mio. €). Da sich auch der Branchenverband VDMA in seiner jüngsten Jahresprognose aufgrund zunehmender Verunsicherung auf den Weltmärkten durch Handelsstreitigkeiten insbesondere zwischen den USA und China sowie des Brexit deutlich pessimistischer zeigt, geht Heidelberg mit Vorsicht in das neue Geschäftsjahr 2019/20. So rechnet das Unternehmen beim Konzernumsatz und der Profitabilität zwar mit einer stabilen Entwicklung gegenüber 2018/19, jedoch verzögern die konjunkturellen Rahmenbedingungen die mittelfristigen Wachstumsaussichten. Heidelberg erwartet einen langsameren Umsatzanstieg als bisher geplant, mit einem gegenüber heute deutlich höheren Anteil des konjunkturresistenten Vertragsgeschäfts.

Update 6.08.2019: Für das Gesamtgeschäftsjahr 2019/2020 geht Heidelberg von einem Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres aus. Trotz der konjunkturellen Eintrübung und der damit verbundenen Investitionszurückhaltung im Equipmentgeschäft erwartet das Unternehmen durch einen weiteren stabilen Ausbau des Vertragsgeschäftes eine Kompensation. Im laufenden Geschäftsjahr geht Heidelberg von einer Zielmarge beim EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis in einer Bandbreite von 6,5 bis 7 Prozent vom Umsatz aus. Nach Steuern wird ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Der Leverage soll auch inklusive der höheren Nettofinanzverschuldung nach Anwendung von IFRS 16 weiterhin unter dem kommunizierten Zielwert von 2 gehalten werden.

Update 6.11.2019: Vor dem Hintergrund der eingeleiteten Maßnahmen, der soliden Entwicklung des zweiten Quartals und unter der Prämisse, dass sich das konjunkturelle Umfeld nicht weiter eintrübt, bestätigt Heidelberg seine Gesamtjahresziele für 2019/20. So soll der Umsatz auf dem Niveau des Vorjahres liegen. Beim EBITDA ohne Restrukturierungsergebnis wird eine Zielbandbreite von 6,5 bis 7 Prozent vom Umsatz angestrebt und nach Steuern ein ausgeglichenes Ergebnis erwartet. Der Leverage soll unter dem Zielwert von 2 liegen.