JENOPTIK Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Der Vorstand der JENOPTIK AG hatte bereits zu Jahresbeginn vorsorglich einige Maßnahmen beschlossen, um schnell auf die neue, durch die Corona-Pandemie entstandene Situation zu reagieren. Neben Maßnahmen zur Sicherung von Liquidität und Profitabilität wurden die operativen Geschäfte inklusive Lieferkette abgesichert und das Working Capital optimiert. Aufgrund der ergriffenen Gegenmaßnahmen sowie in Anbetracht eines erwarteten stärkeren 2. Halbjahres geht der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 davon aus, die aktuelle durchschnittliche Markterwartung der Analysten beim Umsatz von etwa 800 Mio Euro und bei der EBITDA-Marge von rund 14,3 Prozent erfüllen zu können. Die initiierten Projekte zur Strukturanpassung, Effizienzsteigerung und dem Portfoliomanagement sollen darüber hinaus, spätestens ab dem nächsten Jahr, weiter zu einer Beschleunigung des Wachstums und einer Verbesserung der Profitabilität des Konzerns beitragen. Die damit verbundenen Aufwendungen werden in diesem Geschäftsjahr aus Transparenzgründen separat ausgewiesen. Im 2. Quartal rechnet der Vorstand mit weiteren Corona-bedingten Umsatz- und Ergebniseinbußen insbesondere in den Automotive-nahen Geschäftsbereichen sowie in der Luftfahrtindustrie.

Update 13.05.2020: „Aufgrund der ergriffenen Gegenmaßnahmen sowie in Anbetracht eines erwarteten stärkeren 2. Halbjahres gehen wir trotz der im 2. Quartal zu verzeichnenden Corona-bedingten Belastungen für das Gesamtjahr 2020 davon aus, die aktuelle durchschnittliche Markterwartung der Analysten – Umsatz von etwa 800 Mio Euro und EBITDA-Marge von rund 14,3 Prozent – erfüllen zu können. Die initiierten Projekte zur Strukturanpassung, Effizienzsteigerung und dem Portfoliomanagement sollen darüber hinaus, spätestens ab dem nächsten Jahr, wieder zu einer Beschleunigung des Wachstums und einer Verbesserung der Profitabilität des Konzerns beitragen. Die damit verbundenen Sonderaufwendungen weisen wir in diesem Geschäftsjahr separat aus“, so Stefan Traeger.