Klöckner & Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Trotz der noch immer andauernden COVID-19-Pandemie erwartet Klöckner & Co für das Geschäftsjahr 2021 eine signifikante Zunahme der realen Stahlnachfrage und einen damit einhergehenden deutlichen Anstieg des Umsatzes. Zusätzlich getrieben durch die positiven Effekte des Transformationsprojekts Surtsey und den zu Jahresbeginn positiven Preistrend erwartet das Unternehmen ein sehr deutlich steigendes operatives Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten. Darüber hinaus werden substanzielle positive Sondereffekte aus dem Verkauf von Vermögenswerten im Rahmen von Surtsey erwartet. Für das erste Quartal 2021 wird ein außergewöhnlich hohes operatives Ergebnis (EBITDA) vor wesentlichen Sondereffekten von 110 bis 130 Mio. € erwartet.

Update 29.04.2021: Die gesamtwirtschaftliche Situation sowie die Stahlnachfrage erholen sich zunehmend. Dabei hat die Material-knappheit, verbunden mit langen Lieferzeiten, zu weiteren Preisanstiegen geführt. Wir rechnen daher für das zweite Quartal mit einem deutlichen Anstieg des Umsatzes, während wir beim Absatz aufgrund des Fokus auf Margenoptimierung einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorquartal erwarten. Auf dieser Basis und wesent-lich unterstützt durch die erreichte Effizienzsteigerung aus dem Projekt Surtsey prognostizieren wir ein EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten in Höhe von 130 Mio. € bis 160 Mio. €. Darüber hinaus werden wir im zweiten Quartal weitere EBITDA-Beiträge aus dem Verkauf von Vermögenswerten im Rahmen von Surtsey realisieren.

Update 8.06.2021: Aufgrund der weiter deutlich gestiegenen Stahlpreise in Europa und den USA rechnet die Klöckner & Co SE damit, dass das operative Ergebnis (EBITDA) im zweiten Quartal 2021 wesentlich stärker ausfallen wird als erwartet. Vor diesem Hintergrund rechnet das Unternehmen nun mit einem EBITDA vor wesentlichen Sondereffekten von 260-290 Mio. € entgegen der bisherigen Erwartung von 130-160 Mio. €.