DAX 15.124 0,8%  MDAX 32.425 0,6%  Dow 34.298 -0,2%  Nasdaq 14.149 -2,5%  Gold 1.847 0,0%  TecDAX 3.355 0,3%  EStoxx50 4.078 0,6%  Nikkei 27.011 -0,4%  Dollar 1,1303 0,0%  Öl 88,2 0,2% 

LANXESS Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für das Jahr 2021 erwarten wir eine deutliche Verbesserung des laufenden Geschäfts. Dabei rechnen wir im Jahresverlauf in vielen wichtigen Endabnehmerindustrien grundsätzlich mit einer Erholung, die sowohl regional als auch abhängig vom jeweiligen Rückgang in 2020 unterschiedlich intensiv ausfallen kann. Die Entwicklung ist aufgrund der aktuell noch anhaltenden Coronavirus-Pandemie mit großer Unsicherheit behaftet. Wie sich aber in der Krise gezeigt hat, ist LANXESS durch die strategische Neuausrichtung deutlich widerstandsfähiger, sodass wir auch in 2021 von unserem weiter ausbalancierten Portfolio profitieren werden. […] Vor dem Hintergrund der erwarteten Entwicklung in unseren Segmenten rechnen wir für das Gesamtjahr 2021 mit einem EBITDA vor Sondereinflüssen deutlich über Vorjahresniveau. Das EBITDA vor Sondereinflüssen belief sich im Geschäftsjahr 2020 auf 862 Mio. €.

Update 12.05.2021: LANXESS hebt nach einem guten ersten Quartal seine Prognose für das Gesamtjahr 2021 an: Der Spezialchemie-Konzern erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 950 Millionen und 1 Milliarde Euro. Zuvor war das Unternehmen von einem Ergebnis zwischen 900 Millionen und 1 Milliarde Euro ausgegangen.

Update 11.08.2021: Nach einem guten zweiten Quartal hebt LANXESS erneut seine Prognose für das Gesamtjahr 2021 an: der Spezialchemie-Konzern erwartet nun ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1 Milliarde und 1,05 Milliarden Euro. Die Prognose berücksichtigt auch die Anfang August abgeschlossene Akquisition von Emerald Kalama Chemical mit einem EBITDA-Beitrag von rund 35 Millionen Euro für das Restjahr 2021. Zuvor war LANXESS noch von einem Ergebnis zwischen 950 Millionen und 1 Milliarde Euro ausgegangen.

Update 4.11.2021: Das wirtschaftliche Umfeld hat sich aufgrund der steigenden Nachfrage aus wichtigen Endabnehmerbranchen im Verlauf des Jahres weiter verbessert. Allerdings belastet die aktuelle Entwicklung der Energiepreise in Europa. Zudem stellen die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie, insbesondere Engpässe bei Lieferungen aus China sowie die aktuell global schwierige Logistiksituation, einen Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft und für unsere Geschäfte dar. Zum Teil deutlich gestiegene Kosten für Vertrieb und Logistik sowie Produktionsunterbrechungen infolge der Stromrationierung in China führen zu weiteren Belastungen. Darüber hinaus sind auch Einschränkungen der Produktion an deutschen Standorten, die auf geringere Entsorgungskapazitäten infolge des Störfalls bei der Currenta in Leverkusen-Bürrig zurückzuführen sind, zu berücksichtigen. Vor diesem Hintergrund präzisieren wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr 2021 und erwarten ein EBITDA vor Sondereinflüssen am unteren Ende der Bandbreite von 1.000 bis 1.050 Mio. €.