LEONI Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Ohne die Belastungen durch die Covid-19-Pandemie hat der Vorstand für das Geschäftsjahr 2020 ursprünglich aufgrund mehrerer Projekthochläufe einen Konzernumsatz moderat über dem Wert des Vorjahres (2019: 4,8 Mrd. Euro), eine Verbesserung des Konzern-EBIT vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten auf einen mittleren zweistelligen positiven Mio. Euro Betrag (2019: - 66 Mio. Euro) und beim Free Cashflow einen negativen hohen zweistelligen bis niedrigen dreistelligen Mio. Euro Betrag (2019: -308 Mio. Euro) erwartet. Da die tatsächlichen Belastungen durch die Covid-19-Pandemie derzeit nicht verlässlich quantifizierbar sind, geht Leoni zum jetzigen Zeitpunkt lediglich von deutlich negativen Abweichungen gegenüber der ursprünglichen Planung aus.

Update 13.05.2020: Wir gehen davon aus, dass unser Geschäft weiterhin maßgeblich durch die Covid-19-Pandemie beeinflusst wird und deutliche Belastungen für Konzernumsatz, EBIT vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten und Free Cashflow im Geschäftsjahr 2020 zu erwarten sind. Dies wird insbesondere das zweite Quartal 2020 betreffen. Der weitere Verlauf wird wesentlich von der Dauer der Werksschließungen unserer Kunden und dem Wiederanlauf der Produktion sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen. Für weitere Details verweisen wir auf unsere ausführlichen Erläuterungen zur Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 in unserem Prognosebericht des zusammengefassten Lageberichts 2019.

Update 12.08.2020: Bei LEONI war das erste Halbjahr 2020 wie erwartet maßgeblich durch die Covid-19-Pandemie im zweiten Quartal beeinflusst mit deutlichen Belastungen für Konzernumsatz, EBIT vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten und Free Cashflow. Zum Ende des Halbjahres zeigte sich eine deutlich positive Tendenz. Damit sollte – vorausgesetzt, es wird keine zweite Welle der Pandemie geben, die erneut massive Beeinträchtigungen und Drosselungen der Automobilproduktion hervorruft – die Talsohle erreicht worden sein. Aus heutiger Sicht erwarten wir im zweiten Halbjahr eine fortgesetzte, schrittweise Erholung des Marktumfelds. Aktuell entspricht die Marktentwicklung den Annahmen unseres Sanierungskonzepts. Die unterstellte Fortsetzung der Markterholung ist aber weiterhin ungewiss. Der weitere Verlauf des Geschäftsjahres 2020 wird wesentlich von dem Wiederanlauf der Produktion unserer Kunden nach der Sommerpause sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen. Auch bei einer Vermeidung nochmaliger massiver Produktionsunterbrechungen ist nicht klar, wie schnell und nachhaltig sich die Endkundennachfrage verbessert. Unsere Indikatoren zeigen derzeit teilweise Verschiebungen bei Projektanläufen unserer Kunden. Vor diesem Hintergrund sind weiterhin eine flexible Planung und die Vorbereitung auf alle Eventualitäten nötig. Für weitere Details verweisen wir auf unsere ausführlichen Erläuterungen zur Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 in unserem Prognosebericht des zusammengefassten Lageberichts 2019 unter Berücksichtigung von Covid-19. Eine präzisere Prognose ist zurzeit nicht möglich.

Update 11.11.2020: Bislang war das Geschäftsjahr 2020 maßgeblich durch die Covid-19-Pandemie beeinflusst mit Belastungen für Konzernumsatz, EBIT vor Sondereffekten sowie vor VALUE 21-Kosten und Free Cashflow. Der zukünftige Verlauf wird wesentlich von der weiteren Entwicklung der Pandemie sowie der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängen. Aktuell ist nicht vorhersehbar, wie sich die Endkundennachfrage entwickeln wird. Daher sind weiterhin eine flexible Planung und die Vorbereitung auf alle Eventualitäten nötig. Angesichts des durch hohe Unsicherheit geprägten Umfelds und der jüngsten Entwicklungen der Covid-19-Pandemie ist eine präzisere Prognose als im zusammengefassten Lagebericht 2019 derzeit nicht möglich. Für weitere Details verweisen wir auf unsere ausführlichen Erläuterungen zur Entwicklung des Geschäftsjahres 2020 in unserem Prognosebericht des zusammengefassten Lageberichts 2019 unter Berücksichtigung von Covid-19 sowie auf die Ausführungen im Konzernzwischenlagebericht 2020.