Lufthansa Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Mit dem Wegfall von Restriktionen ist jeweils ein steiler Buchungsanstieg zu verzeichnen. Für das Gesamtjahr 2021 rechnet der Konzern mit einer Angebotskapazität von 40 bis 50 Prozent im Vergleich zu 2019. Die Erwartung bleibt weiterhin, dass positive operative Cashflows erzielt werden, wenn die angebotene Kapazität über 50 Prozent liegt. Mit dem strategischen Ausbau des Touristikgeschäfts und einer weiterhin starken Lufthansa Cargo ist der Konzern in der Lage Marktopportunitäten kurzfristig zu nutzen. Der Boom im Frachtbereich hält weiter an. Der durchschnittliche monatliche operative Mittelabfluss, ohne Berücksichtigung von Working Capital-Veränderungen, Investitionen und Einmal- und Restrukturierungsaufwendungen, soll im ersten Quartal 2021 auf rund 300 Millionen Euro begrenzt werden. „Dank unserer jüngsten Finanzierungsmaßnahmen steht uns ausreichend Liquidität zur Verfügung, um auch einem weiter schwierigen Marktumfeld zu trotzen. Im nächsten Schritt geht es nun darum, unsere Bilanz zu stärken und Schulden abzubauen. Dabei werden wir unsere Kosten durch eine erfolgreiche Restrukturierung senken. Unser Krisen- und Kostenmanagement hat deutlich schneller gegriffen als ursprünglich geplant. Gleichzeitig hat sich unser Geschäft langsamer erholt als zunächst gehofft. Neben der Rückzahlung der staatlichen Stabilisierungsmittel ist das Ziel unserer Finanzstrategie, dass die Finanzmärkte unsere Kreditwürdigkeit mittelfristig wieder mit einem Investment Grade bewerten“, sagt Remco Steenbergen. Die Lufthansa Group erwartet, dass der operative Verlust, gemessen am Adjusted EBIT, im Jahr 2021 geringer als im Vorjahr ausfällt.

Update 29.04.2021: Für das zweite Quartal geht das Unternehmen von geringeren operativen Mittelabflüssen gegenüber dem ersten Quartal aus. Unterstützt von weiteren strukturellen Kostensenkungen und dem sukzessiven Ausbau des Flugangebots wird ein operativer Mittelabfluss von durchschnittlich rund 200 Mio. Euro pro Monat erwartet. Für das Gesamtjahr wird unverändert ein geringerer operativer Verlust, gemessen am Adjusted EBIT, im Vergleich zum Vorjahr erwartet.