METRO vz Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Dank der voranschreitenden und erfolgreichen Fokussierung auf die HoReCa- und Trader-Kunden erwartet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2019/20 ein Wachstum des Gesamtumsatzes und des flächenbereinigten Umsatzes von 1,5 bis 3 % (2018/19: 2,2 % Gesamtumsatz und 2,1 % flächenbereinigter Umsatz). Hierbei wird, als Konsequenz der Fokussierung, eine Trendverbesserung in Russland erwartet. Für Deutschland wird eine stabile Umsatzentwicklung erwartet, während für Westeuropa (ohne Deutschland), Osteuropa (ohne Russland) und Asien ein Wachstum auf Vorjahresniveau prognostiziert wird. Über alle Segmente hinweg sieht der Vorstand insbesondere das Belieferungsgeschäft sowie das synergetische Zusammenspiel der verschiedenen Kanäle als Wachstumstreiber. Ein wichtiger Fokus von METRO liegt auf der Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit und der Portfoliovereinfachung. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand am 19. November 2019 Effizienzmaßnahmen angekündigt. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand hieraus eine Belastung in Höhe von 60 bis 80 Mio. €. Vor den Transformationskosten für diese Effizienzmaßnahmen erwartet der Vorstand ein EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/19 (1.021 Mio. €). Für Russland wird im Zuge der weitergeführten Repositionierung ein Ergebnisrückgang zwischen 20 Mio. € und 30 Mio. € erwartet. Ergebniswachstum in Deutschland und Westeuropa (ohne Deutschland) soll dies kompensieren. Für die übrigen Segmente wird ein EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

Update 13.02.2020: Ein wichtiger Fokus von METRO liegt auf der Steigerung der operativen Leistungsfähigkeit und der Portfoliovereinfachung. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand am 19. November 2019 Effizienzmaßnahmen angekündigt. Im Geschäftsjahr 2019/20 erwartet der Vorstand hieraus eine einmalige Belastung in Höhe von 60-80 Mio. €. Vor den Transformationskosten für diese Effizienzmaßnahmen erwartet der Vorstand ein EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in etwa auf dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres 2018/19 (1.392 Mio. €). Für Russland wird im Zuge der weitergeführten Repositionierung ein Ergebnisrückgang zwischen 20 Mio. € und 30 Mio. € erwartet. Ergebniswachstum in Deutschland und Westeuropa (ohne Deutschland) soll dies kompensieren. Für die übrigen Segmente wird ein EBITDA auf dem Niveau des Vorjahres erwartet.

Update 3.04.2020: Für das Geschäftsjahr 2019/20 hatte METRO ein Wachstum des Gesamtumsatzes und des flächenbereinigten Umsatzes von 1,5% bis 3% und ein EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen in etwa auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2018/19 prognostiziert (ohne Ergebniseffekte aus den laufenden Effizienzprogrammen). Die Prognose erfolgte dabei unter der Annahme von stabilen Wechselkursen ohne weitere Portfolioanpassungen und umfasst lediglich den fortgeführten Bereich von METRO. Das operative Geschäft entwickelte sich bis Ende Februar weitgehend unbeeinflusst von Covid-19 deutlich positiv und im oberen Bereich des Prognosekorridors. Zu Beginn der durch Covid-19 ausgelösten Krisensituation in Europa konnte METRO die Umsatz- und Ergebnisverluste einiger Kundengruppen (insbesondere Gastronomiekunden) zunächst durch positive Umsatz- und Ergebniseffekte in anderen Kundengruppen (insbesondere Vorratseinkäufe von SCO-Kunden) überkompensieren. Seit Mitte März ist die Gesamtentwicklung in Bezug auf Umsatz und Ergebnis jedoch eindeutig negativ. Diese negative Entwicklung ist zurückzuführen auf die regulatorischen Maßnahmen im Zusammenhang mit Covid-19, die das öffentliche Leben in vielen der Länder, in denen METRO tätig ist, erheblich einschränken. Diese Maßnahmen haben erhebliche negative Auswirkungen auf einige unserer Kernkundengruppen (insbesondere Gastronomiekunden) und damit auch auf unser Geschäft. Basierend auf einer Hochrechnung der aktuellen Entwicklung erwartet die METRO, dass jeder weitere Monat mit den derzeitigen Einschränkungen zu Umsatzverlusten von ca. EUR 500 Mio. oder ca. 1,5% bis 2%-Punkte Umsatzwachstum führen wird. Wie lange die Beschränkungen des öffentlichen Lebens andauern werden und wie lange anschließend eine Normalisierung dauern wird, lässt sich derzeit nicht abschätzen. Damit ist auch der sich daraus ergebende Effekt auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung von METRO für das Geschäftsjahr 2019/20 derzeit nicht quantifizierbar. Vor diesem Hintergrund hat der Vorstand beschlossen, die am 11. Dezember 2019 veröffentlichte Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 zurückzuziehen. Der Vorstand sieht aufgrund der Dynamik der Entwicklungen im Zusammenhang mit Covid-19 davon ab, eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2019/20 abzugeben.

Update 7.05.2020: Basierend auf einer Hochrechnung der Geschäftsentwicklung von Mitte März bis Ende April erwartet die METRO nun, dass jeder weitere Monat mit den derzeitigen Einschränkungen zu rund 2 %-Punkten Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr führen wird. Die mit dem Umsatzverlust und weiteren krisenbedingten Ertragsschmälerungen verbundene EBITDA-Belastung kann voraussichtlich nur zu einem geringen Teil durch Gegenmaßnahmen kompensiert werden.

Update 3.08.2020: Zu Beginn des 4. Quartals 2019/20 hat sich der Konzernumsatz weiter erholt, getrieben durch eine weitere Trendverbesserung im HoReCa-Geschäft. In Folge dessen hat die Mehrheit der Länder im Einzelmonat Juli das Vorjahresniveau wieder erreicht oder liegt sogar darüber. Alle Segmente weisen eine starke Trendverbesserung im Vergleich zum 3. Quartal auf, was im Einzelmonat Juli zu einem Umsatz auf Vorjahresniveau geführt hat. Daher geht METRO davon aus, dass die Geschäftsentwicklung im 4. Quartal 2019/20 annähernd auf Vorjahresniveau liegen wird.