Porsche Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 ging der Vorstand der Porsche SE basierend auf der derzeitigen Konzernstruktur des Porsche SE Konzerns und des Volkswagen Konzerns von einem positiven Konzernergebnis nach Steuern zwischen 3,5 Milliarden Euro und 4,5 Milliarden Euro für das Geschäftsjahr 2020 aus. Die Nettoliquidität des Porsche SE Konzerns sollte sich nach dieser Einschätzung zum 31. Dezember 2020 ohne Berücksichtigung künftiger Investitionen voraussichtlich zwischen 0,4 Milliarden Euro und 0,9 Milliarden Euro bewegen. Das Konzernergebnis nach Steuern der Porsche SE wird im Wesentlichen durch die Ergebnisentwicklung des Volkswagen Konzerns beeinflusst, die im Jahr 2020 insbesondere von Unsicherheiten aufgrund der in den letzten Tagen weltweit rasant voranschreitenden Ausbreitung der COVID-19-Pandemie und den damit einhergehenden Verwerfungen an den Kapitalmärkten und in der Realwirtschaft geprägt sein wird. Daher unterliegen auch die Prognosen der Porsche SE für das Geschäftsjahr 2020 entsprechend hohen Unsicherheiten.

Update 16.04.2020: Die Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart („Porsche SE"), nimmt ihre Prognose zum Konzernergebnis nach Steuern für das Geschäftsjahr 2020 zurück. Das Ergebnis des Porsche SE Konzerns wird maßgeblich von dem der Porsche SE zuzurechnenden at Equity-Ergebnis und damit von der Ergebnissituation des Volkswagen Konzerns beeinflusst. Die Volkswagen AG hat mitgeteilt, dass der Ausblick für das Geschäftsjahr 2020 aufgrund der Auswirkungen der Covid-19 Pandemie auf das Geschäft des Volkswagen Konzerns zurückgenommen wird. Der Vorstand der Volkswagen AG geht derzeit davon aus, dass die bisherigen Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020, die mit dem Geschäftsbericht 2019 veröffentlicht wurden, vor dem Hintergrund der andauernden Covid-19 Pandemie und deren erheblichen Einflusses auf das Geschäft des Volkswagen Konzerns nicht mehr erreicht werden können. Derzeit ist für die Volkswagen AG nicht absehbar, wann eine neue Prognose für das aktuelle Geschäftsjahr möglich ist. Insofern ist es auch dem Vorstand der Porsche SE bis auf Weiteres nicht möglich, eine neue Prognose abzugeben. Die bisherige Prognose zur Nettoliquidität des Porsche SE Konzerns bleibt nach derzeitiger Einschätzung von dieser Entwicklung unberührt. Sie liegt - ohne Berücksichtigung weiterer Investitionen - in einem Korridor von 0,4 bis 0,9 Milliarden Euro zum 31. Dezember 2020.