Rheinmetall Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Rheinmetall erwartet, dass Umsatz und operatives Ergebnis des Unternehmensbereichs Automotive und des Konzerns deutlich unter den bisherigen Prognosen, die die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht berücksichtigen, liegen werden.

Update 8.05.2020: Für den Unternehmensbereich Defence erwartet Rheinmetall – aus heutiger Sicht – keine nachhaltigen Auswirkungen aus der COVID-19-Krise auf die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Deshalb wird die Mitte März 2020 veröffentlichte Jahresprognose für den Defence-Bereich bestätigt. Diese geht für das Gesamtjahr 2020 von einem Umsatzwachstum zwischen 5% und 7% aus. Die operative Marge des Defence-Bereichs wird zwischen 9% und 10% erwartet. Im Unternehmensbereich Automotive sind die möglichen Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die Endkundennachfrage, die Produktionszahlen der Automobilhersteller und auf die globalen Lieferketten aktuell nicht verlässlich prognostizierbar. Ein an die veränderte Marktsituation angepasster Ausblick für den Automotive-Bereich bezogen auf das Gesamtjahr 2020 ist daher unter den gegebenen Umständen aufgrund der hohen Unsicherheiten derzeit noch nicht möglich. Rheinmetall erwartet, dass Umsatz und operatives Ergebnis des Unternehmensbereichs Automotive und des Konzerns deutlich unter den bisherigen Prognosen, die die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht berücksichtigten, liegen werden.

Update 6.08.2020: Für den Unternehmensbereich Defence erwartet Rheinmetall aktuell keine nachhaltigen Auswirkungen aus der Corona-Krise auf die Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr. Deshalb wird die Mitte März 2020 veröffentlichte Jahresprognose für den Defence-Bereich bestätigt und aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr 2020 weiter präzisiert. Für das Gesamtjahr 2020 wird aus heutiger Sicht ein Umsatzwachstum zwischen 6% und 7% (bisher: 5% bis 7%) erwartet. Für die operative Marge wird nunmehr ein Wert von rund 10% erwartet, also das obere Ende der Jahresprognose von 9% bis 10%. Im Unternehmensbereich Automotive sind die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Endkunden-nachfrage, die Produktionszahlen der Automobilhersteller und auf die globalen Lieferketten weiterhin nicht verlässlich prognostizierbar. Ein an die veränderte Marktsituation angepasster Umsatz- und Ergebnisausblick für das Gesamtjahr 2020 ist unter den gegebenen Unsicherheiten weiterhin nicht möglich. Unter der Voraussetzung, dass ein erneuter Lockdown ausbleibt, wird für den Bereich Automotive aus heutiger Sicht ein operatives Jahresergebnis zwischen -30 MioEUR und Break-even angestrebt.