Rosenbauer Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Mit der stärkeren, globaleren Ausbreitung der Atemwegserkrankung COVID-19 sind die Risiken für die Branchennachfrage, Lieferketten und Produktionskapazitäten erheblich gestiegen. In welchem Ausmaß diese Unsicherheiten eintreten, lässt sich heute nicht seriös einschätzen. Dementsprechend ist eine Umsatz- und Ergebnisprognose für den Rosenbauer Konzern im Geschäftsjahr 2020 verfrüht.

Update 19.05.2020: Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat jüngst die Weltwirtschaftsprognose für 2020 grundlegend revidiert und eingeräumt, dass diese in einem extrem unsicheren Umfeld abgegeben wird. Die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie hängen von zahlreichen Faktoren ab, deren Zusammenspiel unklar ist. Die vielschichtigen nationalen Krisen reichen vom Zusammenbruch des Gesundheitssystems über Unterbrechungen in der Binnenwirtschaft und in der externen Nachfrage bis hin zur Umkehr von Kapitalflüssen und zum Kollaps von Rohstoffpreisen. Die Feuerwehrbranche folgt der allgemeinen Konjunktur erfahrungsgemäß mit einem mehrmonatigen Abstand. Die Nachfrage nach Feuerwehrtechnik und -ausrüstung entwickelt sich weiter stabil, und der Sektor sollte sich im aktuell rückläufigen, wirtschaftlichen Umfeld behaupten können.

Update 13.08.2020: Die wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19 Pandemie sind ohne Vergleich und die Konjunktur wird sich nur langsam von ihren Folgen erholen. Die Gegenmaßnahmen der Politik haben jedoch laut IWF geholfen, weltweit die Schäden zu begrenzen und das Sentiment an den Kapitalmärkten zu verbessern. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit unverändert hoch. Nächstes Jahr könnte die globale Wirtschaftsleistung nach Ansicht der Experten um 5,4 % wachsen und damit wieder das Niveau von 2019 erreichen.