Salzgitter Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das laufende Geschäftsjahr 2020 für den Salzgitter-Konzern mit: einem auf 9 Mrd. € gesteigerten Umsatz, einem etwa ausgeglichenen Vorsteuerresultat (EBT) sowie einer sichtbar über dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE).

Update 24.03.2020: Das Coronavirus und seine unmittelbaren Auswirkungen haben Wirtschaft und Gesellschaft voll erfasst. Somit lässt sich die Entwicklung des für den Geschäftsverlauf des Salzgitter-Konzerns relevanten Umfeldes derzeit nicht seriös prognostizieren. Daher können wir den am 16. März 2020 veröffentlichten Prognosebericht der Salzgitter AG nicht aufrechterhalten. Eine hinreichend belastbare neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich.

Update 13.05.2020: Die Stabilisierungstendenzen auf dem europäischen Stahlmarkt fanden mit den Wirtschaftseinschränkungen aufgrund der COVID-19-Pandemie ein jähes Ende, vielen Branchen droht eine Rezession ungewissen Ausmaßes. Die Geschäftsentwicklung des Salzgitter-Konzerns lässt sich in diesem unsicheren Umfeld derzeit nicht in der gewohnten Weise prognostizieren. Die Bandbreite denkbarer Szenarien gestattet keine exakten Quantifizierungen, ohne sich in den Bereich der Spekulation zu begeben. Vor diesem Hintergrund rechnen wir für das Geschäftsjahr 2020 für den Salzgitter-Konzern mit einem merklich reduzierten Umsatz, einem negativen Vorsteuerergebnis in beträchtlicher, sehr wahrscheinlich dreistelliger Millionen-Euro-Größenordnung sowie einer sichtbar unter dem Vorjahreswert liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE).

Update 22.07.2020: Basierend auf dem Halbjahresresultat hat der Vorstand der Salzgitter AG heute beschlossen, die Prognose für das Geschäftsjahr 2020 zu konkretisieren: Wir gehen davon aus, dass das zweite und dritte Quartal den Tiefpunkt der aktuellen Krise markieren dürften. Gleichwohl bleiben Stärke und zeitlicher Ablauf der denkbaren Belebung der gesamtwirtschaftlichen Lage in der zweiten Jahreshälfte mit hohen Unsicherheiten behaftet. Die weitere Geschäftsentwicklung des Salzgitter-Konzerns lässt sich in diesem volatilen Umfeld nicht in der gewohnten Weise prognostizieren, sodass lediglich eine grobe Einschätzung möglich ist. Vor diesem Hintergrund rechnen wir mit einem negativen Vorsteuerergebnis im niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich (zuvor: einem negativen Vorsteuerergebnis in beträchtlicher, sehr wahrscheinlich dreistelliger Millionen-Euro-Größenordnung).