DAX 14.130 1,8%  MDAX 29.578 1,9%  Dow 31.253 -0,8%  Nasdaq 11.876 -0,4%  Gold 1.846 0,2%  TecDAX 3.102 1,9%  EStoxx50 3.696 1,5%  Nikkei 26.739 1,3%  Dollar 1,0597 0,1%  Öl 112,3 0,7% 

Salzgitter Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Vor dem Hintergrund des überaus ermutigenden Jahresauftakts sowie der anhaltend starken Ergebnisentwicklung vor allem im Flachstahlbereich rechnen wir für den Salzgitter-Konzern im Geschäftsjahr 2022 mit einem auf knapp 11 Mrd. € gesteigerten Umsatz, einem Vorsteuergewinn zwischen 600 Mio. € und 750 Mio. € sowie einer etwa auf dem Vorjahresniveau liegenden Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE). Einen nochmaligen pandemiebedingten Einbruch der Wirtschaft stufen wir als eher unwahrscheinlich ein. Der Angriff Russlands auf die Ukraine und seine Folgen könnten jedoch ein abruptes Abbremsen der wirtschaftlichen Erholung bewirken und somit Auswirkungen auch auf unsere Konzerngesellschaften haben. Damit einher geht die Gefahr eines weiteren Anstiegs der bereits sehr hohen Energiekosten. Somit bestehen aktuell kaum quantifizierbare Prognoserisiken.

Update 21.04.2022: "Dank des starken ersten Quartals heben wir die Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2022 an und rechnen für den Salzgitter-Konzern nunmehr mit einem Vorsteuergewinn (EBT) zwischen 750 Mio. € und 900 Mio. €. Dabei unterstellen wir Rohstoff- und Energiekosten sowie Stahlpreise auf dem bisherigen Niveau und gehen von einer weiterhin uneingeschränkten Verfügbarkeit von Erdgas als Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Produktion aus. Explizit weisen wir auf aktuell kaum quantifizierbare Prognoserisiken im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg hin."