Siemens Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Wie bereits angekündigt, planen wir, Gas and Power auszugliedern und unseren 59 %-Anteil an SGRE einzubringen, um ein neues Unternehmen – Siemens Energy – zu bilden. Wir planen, Siemens Energy abzuspalten und vor dem Ende des Geschäftsjahrs 2020 an die Börse zu bringen. Vor der Abspaltung werden wir Siemens Energy in die nicht fortgeführten Aktivitäten umgliedern. Wir erwarten hieraus beträchtliche positive Effekte innerhalb der nicht fortgeführten Aktivitäten, einschließlich eines erheblichen Ertrags aus der Abspaltung, der derzeit noch nicht verlässlich quantifiziert werden kann. Für unsere Prognose des Ergebnisses je Aktie unterstellen wir, dass diese positiven Effekte die im Geschäftsjahr 2020 in Zusammenhang mit der Abspaltung stehenden Ausgliederungskosten und Steueraufwendungen sowie die konzernweit anfallenden Personalrestrukturierungsaufwendungen ausgleichen werden. Dies wird – zusammen mit den zuvor genannten Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020 – voraussichtlich zu einem unverwässerten Ergebnis je Aktie für den Gewinn nach Steuern in der Bandbreite von 6,30 € bis 7,00 € führen. Im Geschäftsjahr 2019 betrug dieser Wert 6,41 €.

Update 5.02.2020: Für unsere Prognose des Ergebnisses je Aktie unterstellen wir, dass diese positiven Effekte die im Geschäftsjahr 2020 in Zusammenhang mit der Abspaltung stehenden Ausgliederungskosten und Steueraufwendungen sowie die konzernweit anfallenden Personalrestrukturierungsaufwendungen ausgleichen werden. Dies wird – zusammen mit den zuvor genannten Erwartungen für das Geschäftsjahr 2020 – voraussichtlich zu einem unverwässerten Ergebnis je Aktie für den Gewinn nach Steuern in der Bandbreite von 6,30 € bis 7,00 € führen. Im Geschäftsjahr 2019 betrug dieser Wert 6,41 €.

Update 8.05.2020: Siemens erwartet für das dritte Quartal einen noch höheren Einfluss der Pandemie auf die Geschäftsentwicklung. Einschätzungen darüber hinaus sind derzeit noch nicht zuverlässig möglich. Siemens wird deshalb die ursprüngliche Prognose nicht mehr bestätigen. Vielmehr erwartet der Konzern für das Geschäftsjahr 2020 einen moderaten Rückgang der vergleichbaren Umsatzerlöse sowie ein weiterhin über 1 liegendes Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz (Book-to-Bill). Der Nachfragerückgang dürfte sich am stärksten in den Geschäftsaktivitäten von Digital Industries und Smart Infrastructure niederschlagen. An der Abspaltung und dem Börsengang von Siemens Energy vor Ende des Geschäftsjahrs 2020 hält Siemens fest. Daraus erwartet die Gesellschaft einen aktuell noch nicht zuverlässig zu beziffernden bspaltungsgewinn. Siemens geht weiter davon aus, dass die Kosten aus der Abspaltung sowie Steueraufwendungen in Zusammenhang mit der Ausgliederung und der Aufstellung des Teilkonzerns Siemens Energy den Gewinn nach Steuern wesentlich belasten werden. Der Konzern verzichtet deshalb zum jetzigen Zeitpunkt darauf, für das Geschäftsjahr 2020 eine Prognose für das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) zu geben.

Update 6.08.2020: Wir erwarten, dass die wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie unsere Finanzergebnisse im vierten Quartal des Geschäftsjahrs weiter stark beeinträchtigen werden. Allerdings können die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen und ihr Einfluss auf Siemens nach wie vor nicht zuverlässig eingeschätzt werden. Im Geschäftsjahr 2020 erwarten wir weiterhin einen moderaten Rückgang der vergleichbaren Umsatzerlöse (ohne Währungsumrechnungs-und Portfolioeffekte) sowie ein weiterhin über 1 liegendes Book-to-Bill-Verhältnis. Der Nachfragerückgang schlägt sich am stärksten in unseren Operativen Unternehmen Digital Industries und Smart Infrastructure nieder. Wir halten an der Abspaltung und dem Börsengang von Siemens Energy vor dem Ende des Geschäftsjahrs 2020 fest. Daraus erwarten wir einen Abspaltungsgewinn, der innerhalb der nicht fortgeführten Aktivitäten gezeigt wird, dessen Höhe noch nicht zuverlässig vorhergesagt werden kann. Wir gehen weiterhin davon aus, dass die Kosten aus der Abspaltung sowie Steueraufwendungen in Zusammenhang mit der Ausgliederung und der Aufstellung des Teilkonzerns Siemens Energy unseren Gewinn nach Steuern wesentlich belasten werden. Aufgrund der vorgenannten Sachverhalte nehmen wir weiterhin Abstand davon, für das Geschäftsjahr 2020 eine Prognose für das unverwässerte Ergebnis je Aktie (für den Gewinn nach Steuern) zu geben.