Ströer Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Nach einem sehr starken ersten Quartal sehen wir seit letztem Montag (16. März 2020) einen starken Einfluss der Coronakrise auf unser OOH-Kampagnengeschäft, vor allem bei unseren nationalen Kunden, aufgrund des massiv eingeschränkten öffentlichen Lebens vor dem Hintergrund der öffentlichen Auflagen in Deutschland, wie auch im übrigen Europa und sogar weltweit. Die Einschränkung des öffentlichen Lebens führt zu einer deutlich geringeren Reichweite der OOH Produkte und weniger Reichweite führt zwangsläufig zu sinkenden Umsätzen im Bereich OOH. Der sich daraus ergebende Effekt auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Gesellschaft lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht vollständig quantifizieren. Somit ist aktuell auch keine abschließend verlässliche Vorhersage der Geschäftsentwicklung für das Jahr 2020 möglich. Diese vorübergehende, zeitlich begrenzte Entwicklung wird aber eindeutig dazu führen, dass Ströer nicht in der Lage sein wird, die vor der Coronakrise gegebene Prognose eines mittleren einstelligen organischen Umsatz- und adjustierten EBITDA-Wachstums für das Jahr 2020 zu erreichen. Ab 2021 erwarten wir aus heutiger Sicht keine negativen Auswirkungen der Coronakrise auf unsere mittelfristigen Geschäftserwartung.

Update 12.11.2020: Das Unternehmen erwartet eine Stabilisierung und Erholung unserer Geschäftstätigkeit mit einem Umsatz in einer Bandbreite von Index 92 bis 97 im Vergleich zum vierten Quartal des Vorjahres sowie mit einem EBITDA für das Gesamtjahr in einem Bereich von 440 Mio. EUR bis 455 Mio. EUR.