Swiss Prime Site Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Für 2020 geht Swiss Prime Site davon aus, dass die ökonomischen und politischen Bedingungen im Rahmen des Vorjahres sein werden. Dies dürfte für das Unternehmen wie auch die Immobilienbranche Chancen bieten. Abgeschlossene Projekte, das aktive Asset-, Portfolio- und Leerstandsmanagement, wiederkehrende Erträge aus Immobilienentwicklungen sowie die weitere Realisation der Pipeline werden sich 2020 positiv auf die Erreichung der operativen Ziele im Kerngeschäft Immobilien auswirken. Aus dem immobiliennahen Segment Dienstleistungen erwartet Swiss Prime Site die geplanten Beiträge. Der Verkauf der Tertianum Gruppe wird darüber hinaus zu einem einmaligen Gewinnzuwachs vor Neubewertungen und latenten Steuern sowie zu einer Veränderung der Erfolgsrechnungs- und Bilanzstruktur führen. Das Unternehmen hält an einer attraktiven Ausschüttungspolitik an die Aktionärinnen und Aktionäre fest.

Update 25.08.2020: Für das Gesamtjahr 2020 geht Swiss Prime Site davon aus, dass sich die ökonomischen und politischen Bedingungen im Vergleich zum ersten Semester langsam normalisieren werden. Unsicherheit besteht nach wie vor darin, inwieweit die nationale Politik in die privaten Mietverhältnisse eingreift und damit einer einvernehmlichen Regelung mit Mietern entgegenwirkt. Die Ziel-Leerstandsquote von weniger als 5% wird bestätigt. Für 2020 wird der Leerstand temporär aufgrund der Corona-Pandemie über 5% bleiben. Die Umsetzung der Projektpipeline sowie die weitere strategische Reduktion der Nutzungsart Retail an B- und C-Lagen und im Bereich Non-food werden positiv zur Erreichung der Ziele im Kerngeschäft Immobilien beitragen. Im immobiliennahen Segment Dienstleistungen erwartet Swiss Prime Site im 2. Halbjahr 2020 insbesondere bei der Gruppengesellschaft Jelmoli eine Erholung. Trotz der nach Aufhebung des Lockdowns über Budget und Vorjahr liegenden Erträge wird der aufgrund der Corona-Pandemie entstandene Rückstand gegenüber dem Vorjahr im Verlauf von 2020 nicht aufzuholen sein. Mit dem einmaligen Erfolg aus dem Verkauf der Tertianum Gruppe wird das Jahresergebnis 2020 vor Neubewertungen und latenten Steuern – wie von Swiss Prime Site bereits Ende Februar 2020 in Aussicht gestellt – über Vorjahr zu liegen kommen.