WACKER CHEMIE Ausblick aus dem Geschäftsbericht

Hinweis: dies ist ein Auszug aus dem Geschäftsbericht des Unternehmens. finanzen.at übernimmt keine Gewährleistung für die Richtigkeit des Inhalts.


Der Konzernumsatz soll für das Geschäftsjahr 2019 gegenüber dem Wert des Vorjahres (4,98 Mrd. €) dank höherer Absatzmengen bei Polysilicium und im Chemiegeschäft um einen mittleren einstelligen Prozentsatz wachsen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wird im laufenden Jahr voraussichtlich um 10 bis 20 Prozent niedriger ausfallen als im Vorjahr (930 Mio. €). Dies wird sich auch auf weitere Ertragskennzahlen wie die EBITDA-Marge, das EBIT und das Jahres-ergebnis entsprechend auswirken. Ein wesentlicher Grund für den erwarteten Rückgang des EBITDA sind die im laufenden Jahr voraussichtlich niedrigeren Durchschnittspreise für Polysilicium. Den Netto-Cashflow des Jahres 2019 erwartet WACKER deutlich positiv und deutlich über dem Wert des Vorjahres (125 Mio. €). Die erwarteten Versicherungsleistungen aus dem Schadensfall am Standort Charleston in Tennessee sind in dieser Prognose nicht enthalten.

Update 25.04.2018: Der Konzernumsatz soll 2019 um einen mittleren einstelligen Prozentsatz wachsen, das EBITDA wird voraussichtlich um 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr liegen.

Update 1.08.2019: Der Konzernumsatz soll insgesamt um einen mittleren einstelligen Prozentsatz steigen. Das EBITDA wird dagegen um 10 bis 20 Prozent unter Vorjahr liegen. Auf Grund der weltweit nachlassenden konjunkturellen Dynamik und der bislang noch ausstehenden Belebung im chinesischen Solarmarkt geht WACKER jetzt davon aus, dass die Prognose für das EBITDA des Gesamtjahres voraussichtlich eher am unteren Ende der genannten Spanne erreicht wird. Die EBITDA-Marge erwartet WACKER deutlich unter Vorjahr. Die Investitionen werden bei rund 400 Mio. € und damit unter dem Niveau des Vorjahres liegen. Beim Konzernjahresüberschuss rechnet WACKER mit einem deutlichen Rückgang. Der Netto-Cashflow soll deutlich positiv sein und deutlich über dem Vorjahr liegen. Die Nettofinanzschulden werden über dem Niveau des Vorjahres erwartet. Hier wirkt sich die erstmalige Anwendung des Rechnungslegungsstandards IFRS 16 aus, der jetzt auch die Einbeziehung der Leasingverbindlichkeiten in die Berechnung der Finanzschulden verlangt.