Meistgeklickte Basiswerte

Deutsche Bank AG 8,15 -4,80% KO OS
Wirecard AG 129,60 -5,81% KO OS
Siemens AG 98,92 -1,10% KO OS
Siemens Healthineers 36,25 -2,48% KO OS
Daimler AG 49,78 -1,33% KO OS
Commerzbank AG 7,86 -3,26% KO OS

Tops & Flops im DAX

  • Tops
  • Flops
Beiersdorf 92,72 0,76% KO OS
Continental 136,10 0,11% KO OS
Deutsche Telekom 15,19 0,10% KO OS
E.ON 9,22 0,10% KO OS
Deutsche Boerse 111,80 0,04% KO OS
Henkel Vz 98,08 0,02% KO OS

Tops & Flops im ATX

  • Tops
  • Flops
Telekom Austria 6,23 0,00% KO OS
Wienerberger 19,17 -0,21% KO OS
OMV 45,28 -0,64% KO OS
Andritz 41,88 -0,66% KO OS
Lenzing 78,40 -1,07% KO OS
Immofinanz 20,48 -1,16% KO OS

Tops & Flops im ESTOXX50

  • Tops
  • Flops
Enel 4,60 0,79% KO OS
Sanofi 78,94 0,50% KO OS
Danone 64,98 0,42% KO OS
Unilever Cert 48,80 0,15% KO OS
Deutsche Telekom 15,19 0,10% KO OS
Muenchener Rueckv 189,85 -0,24% KO OS

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OS mit Top Trades

Faktor 3.0x Short Zertifikat auf NASDAQ 100 11,70 2 Mio
Optionsschein auf DAX 33,87 589.603
Faktor 3 Short Zertifikat auf DAX 36,79 366.000
Put auf DAX 9,15 359.500
Put auf DAX 13,20 341.906
Faktor 5.0x Long Zertifikat auf Evotec 7,92 303.224

Über Hebelprodukte

Unter Hebelprodukten versteht man eine Vielzahl von derivativen Produkten aus verschiedenen Produktklassen. Die Gemeinsamkeit der Produkte ist dabei, wie es der Name schon vermuten lässt, der Einsatz eines Hebels bei der Bestimmung der Auszahlung. Dieser Hebel verstärkt die Partizipation an Gewinnen aber auch an Verlusten des Underlying, ohne dabei einen höheren Kapitaleinsatz des Anlegers vorauszusetzen. Dieser Effekt wird auch Leverage-Effekt genannt. Im Klartext bedeutet das, dass im Verhältnis zur Kapitaleinlage sehr große Gewinne möglich sind, dafür besteht aber das Risiko, dass im Verlustfall Kapital nachgeschossen werden muss (variiert je nach konkreter Hebelprodukt-Art). Die wichtigsten und bekanntesten Hebelprodukte gehören zu den Klassen der Knock-Out-Zertifikate und Optionsscheine. Knock-Out-Zertifikate sind Derivate, welche die Entwicklung des Underlying 1:1 abbilden und normalerweise bei einer bestimmten Knock-Out-Schwelle zum Totalausfall führen. Optionsscheine ermöglichen mit Call Positionen die Partizipation an steigenden Kursen und mit Put Positionen kann an fallenden Kursen verdient werden. Zusätzlich zu Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikation sind auch Differenzkontrakte, Contracts for Difference (CFDs), ein häufig gehandeltes Hebelprodukt. Bei diesen Derivaten werden während der Laufzeit Ausgleichszahlungen je nach Kursbewegung des Underlying geleistet, die bei einem Hebelprodukt entsprechend vervielfacht werden. CFDs sind jedoch nur für erfahrene Anleger ein probates Anlage-Mittel, denn hier besteht die Gefahr, dass Kapital nachgeschossen werden muss. Als Vorteil von CFDs kann aufgeführt werden, dass ihre Wertentwicklung recht Transparent ist und nicht oder nur wenig von der Volatilität abhängt. Außerdem besitzen die Papiere keine feste Laufzeit und sind vergleichsweise günstig.

Um die Funktionsweise von Hebelprodukten zu verdeutlichen hilft ein einfaches Rechenbeispiel. Betrachtet man eine fiktive Aktie der Beispiel AG mit einem Preis von 100€ die einen Kursanstieg von 10% auf 110€ erfährt. Investiert man direkt in den Basiswert kann man mit einer Einlage von 100€ einen Gewinn vor Steuern von 10€ erwirtschaften, was 10% der Kapitalanlage entspricht. Wenn man auf dieselbe Aktie einen CFD mit einer Sicherheitsleistung von 1€ kauft, erhält man bei dieser Wertentwicklung ebenfalls einen Gewinn von 10€. Das sind im Vergleich zu der Kapitaleinlage von 10€ dann 1000%. Vergleicht man die Rendite in den beiden Beispielen erkennt man, dass der Hebel des CFD bei 100 liegen muss.