Zertifikate auf meistgeklickte Aktien

Deutsche Bank AG 10,90 -0,60% Discount Bonus
Daimler AG 67,08 -1,90% Discount Bonus
Volkswagen AG Vz 171,76 -2,74% Discount Bonus
Evotec AG 14,26 0,99% Discount Bonus
Commerzbank AG 10,15 -1,61% Discount Bonus
Deutsche Telekom AG 13,52 -0,11% Discount Bonus

Zertifikate auf Tops & Flops im DAX

  • Tops
  • Flops
SAP 96,42 0,32% Discount Bonus
Deutsche Telekom 13,52 -0,11% Discount Bonus
Beiersdorf 98,52 -0,12% Discount Bonus
RWE 19,85 -0,38% Discount Bonus
Henkel Vz 107,15 -0,42% Discount Bonus
Deutsche Bank 10,90 -0,60% Discount Bonus

Tops & Flops im ATX

  • Tops
  • Flops
CA Imm Anlagen 29,34 0,89% KO OS
S IMMO 16,28 0,49% KO OS
Erste Group Bk 38,00 0,42% KO OS
Schoeller-Bleckma 109,00 0,18% KO OS
BUWOG 29,06 0,00% KO OS
Oesterreich Post 39,50 0,00% KO OS

Tops & Flops im ESTOXX50

  • Tops
  • Flops
Banco Santander 5,26 1,72% KO OS
BBVA 6,62 1,64% KO OS
Telefonica Br 7,95 0,73% KO OS
L'Oreal 206,80 0,73% KO OS
Intesa Sanpaolo 2,75 0,68% KO OS
Eni 15,92 0,49% KO OS

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KO mit Top Trades

Mini Future auf T-Note Future 60,22 596.640
X-Turbo Long auf DAX 1,18 435.545
WAVE XXL auf DAX 12,65 390.600
Open-End Turbo-Optionsschein auf DAX 1,12 254.746
Open End Turbo auf Silber 1,49 242.615
X-WAVE Unlimited auf DAX 0,97 229.000

Unter Hebelprodukten versteht man eine Vielzahl von derivativen Produkten aus verschiedenen Produktklassen. Die Gemeinsamkeit der Produkte ist dabei, wie es der Name schon vermuten lässt, der Einsatz eines Hebels bei der Bestimmung der Auszahlung. Dieser Hebel verstärkt die Partizipation an Gewinnen aber auch an Verlusten des Underlying, ohne dabei einen höheren Kapitaleinsatz des Anlegers vorauszusetzen. Dieser Effekt wird auch Leverage-Effekt genannt. Im Klartext bedeutet das, dass im Verhältnis zur Kapitaleinlage sehr große Gewinne möglich sind, dafür besteht aber das Risiko, dass im Verlustfall Kapital nachgeschossen werden muss (variiert je nach konkreter Hebelprodukt-Art). Die wichtigsten und bekanntesten Hebelprodukte gehören zu den Klassen der Knock-Out-Zertifikate und Optionsscheine. Knock-Out-Zertifikate sind Derivate, welche die Entwicklung des Underlying 1:1 abbilden und normalerweise bei einer bestimmten Knock-Out-Schwelle zum Totalausfall führen. Optionsscheine ermöglichen mit Call Positionen die Partizipation an steigenden Kursen und mit Put Positionen kann an fallenden Kursen verdient werden. Zusätzlich zu Optionsscheinen und Knock-Out-Zertifikation sind auch Differenzkontrakte, Contracts for Difference (CFDs), ein häufig gehandeltes Hebelprodukt. Bei diesen Derivaten werden während der Laufzeit Ausgleichszahlungen je nach Kursbewegung des Underlying geleistet, die bei einem Hebelprodukt entsprechend vervielfacht werden. CFDs sind jedoch nur für erfahrene Anleger ein probates Anlage-Mittel, denn hier besteht die Gefahr, dass Kapital nachgeschossen werden muss. Als Vorteil von CFDs kann aufgeführt werden, dass ihre Wertentwicklung recht Transparent ist und nicht oder nur wenig von der Volatilität abhängt. Außerdem besitzen die Papiere keine feste Laufzeit und sind vergleichsweise günstig.

Um die Funktionsweise von Hebelprodukten zu verdeutlichen hilft ein einfaches Rechenbeispiel. Betrachtet man eine fiktive Aktie der Beispiel AG mit einem Preis von 100€ die einen Kursanstieg von 10% auf 110€ erfährt. Investiert man direkt in den Basiswert kann man mit einer Einlage von 100€ einen Gewinn vor Steuern von 10€ erwirtschaften, was 10% der Kapitalanlage entspricht. Wenn man auf dieselbe Aktie einen CFD mit einer Sicherheitsleistung von 1€ kauft, erhält man bei dieser Wertentwicklung ebenfalls einen Gewinn von 10€. Das sind im Vergleich zu der Kapitaleinlage von 10€ dann 1000%. Vergleicht man die Rendite in den beiden Beispielen erkennt man, dass der Hebel des CFD bei 100 liegen muss.