DEUTSCHE BANK

Studie: Und raus - Bei diesen fünf Aktien sollten Anleger die Reissleine ziehen

Studie: Und raus - Bei diesen fünf Aktien sollten Anleger die Reissleine ziehen

WKN: ZAL111 ISIN: DE000ZAL1111 Zalando

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20.04.2018 - 09:25
08.12.2017 04:50:00

Die Deutsche Bank hat deutsche Aktien jüngst von übergewichten auf untergewichten zurückgestuft. Wie dem Anlageuniversum des Frankfurter Kreditinstituts zu entnehmen ist, mahnen die Analysten insbesondere bei fünf deutschen Einzelaktien zur Vorsicht. Von Jürgen Büttner

Nach einer zuvor wochenlang sehr guten Entwicklung haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt zuletzt den Rückwärtsgang eingelegt. Aus Sicht der deutschen Bank ist das keine Überraschung. Vielmehr passt das jüngste Handelsgeschehen zur hausinternen Marktmeinung.



Denn die Analysten bei dem Frankfurter Kreditinstitut sehen im jüngsten Kursrückgang mehr als nur eine temporäre Schwäche. Vielmehr ist es sogar so, dass die Verantwortlichen in der Vorwoche ihr Anlageurteil für den deutschen Aktienmarkt von untergewichten auf übergewichten gesenkt haben.


Die Annahme dabei lautet, dass deutsche Aktien den europäischen Aktien-Vergleichsmaßstab seit Mitte August um rund sechs Prozent outperformt haben. Damit stecke bereits viel Positives in den Kursen, zumal man bei der Deutschen Bank davon ausgeht, dass der lokale Aktienmarkt zunächst mit einem weniger kursstimulierenden Umfeld auskommen muss.

Zur Begründung heißt es unter anderem, die Notierungen seien inzwischen gemessen am Momentum bei den Einkaufsmanagerindizes in der Euro-Zone nicht mehr niedrig. Vielmehr seien jetzt auch wieder etwas rückläufige Einkaufsmanagerindizes einzukalkulieren. Zudem habe der deutsche Aktienmarkt auch gemessen an der üblichen Korrelation zum handelsgewichteten Euro-Index nach oben hin übertrieben. Das gilt erst Recht für die hausintern bis Jahresende unterstelle Euro-Kursentwicklung.

Darüber hinaus lasse sich auch aus einem Ländermodell, das auf dem handelsgewichteten Euro und der damit einhergehenden typischen Performance von zyklischen Werten gegenüber defensiven Titeln basiert, für die kommenden Monate eine um fünf Prozent schlechtere Wertentwicklung als für den europäischen Vergleichsmaßstab ableiten. Außerdem sei der DAX anders als noch vor drei Monaten inzwischen im Länderbewertungsvergleich eher etwas überteuert.

Vor diesem Hintergrund haben wir das Anlageuniversum der Deutschen Bank durchforstet. Dabei zeigt sich, dass es trotz dieser grundsätzlich zunächst eher etwas vorsichtigen Haltung nur eine Handvoll deutscher Aktien gibt, bei denen man aktiv zum Verkaufen rät. Auf den nachfolgenden Seiten erfahren Sie, um welche Unternehmen es sich handelt und was aus Sicht der Deutschen Bank bei diesen Werten zur Vorsicht mahnt. Gemessen an den Kurszielen weisen diese Titel ein Abschlagspotenzial von 13 Prozent bis 34 Prozent auf.

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