Der Ertrag des Schweizer Unternehmens stieg um 20,2 Prozent auf 1,93 Milliarden Franken (1,58 Mrd Euro). Das teilte Swatch am Mittwoch am Konzernsitz in Biel mit. Der Umsatz legte um 8,3 Prozent auf 8,8 Milliarden Franken zu. Das ist nach Unternehmensangaben der größte bisher erzielte Umsatz der Gruppe.

    Bei Uhren und Schmuck wurde laut Jahresbericht ein Umsatzwachstum von zehn Prozent erzielt. Die Expansion im hochpreisigen Segment trieb Swatch mit der Übernahme der prestigereichen US-Edelmarke Harry Winston voran. Anfang vergangenen Jahres kaufte das Unternehmen den "Juwelier der Stars" nach eigenen Angaben für 750 Millionen Dollar. Außerdem sicherte sich Swatch die Mehrheit der Luxusladenkette Rivoli aus Dubai.

    Im Konzern selbst entstanden im vergangenen Jahr 3800 neue Arbeitsplätze, 900 davon in der Schweiz. Insgesamt beschäftigt das Unternehmen nach eigenen Angaben weltweit 33 600 Personen.

    Ein Teil des Wachstums geht auf den gewonnenen Rechtsstreit mit dem US-Schmuckkonzern Tiffany & Co. im Dezember 2013 zurück. Swatch erhielt 402 Millionen Franken Schadenersatz von seinem Ex-Partner wegen einer gescheiterten Zusammenarbeit.

    Der Jahresbericht bescherte Swatch auch an der Schweizer Börse einen Sprung. Am Vormittag legte die Aktie 4,4 Prozent an Wert zu.

dpa-AFX