Das Unternehmen könnte damit nach dem stetigen Mitgliederwachstum des vergangenen Jahres auf einem nachhaltigen Wachstumskurs sein. Analysten hatten dagegen einen Rückgang der Nutzerzahlen um etwa zwei Millionen erwartet. Der Quartalsgewinn stieg auf 191 Millionen Dollar von 61 Millionen Dollar im Vorjahr.

Für das zweite Quartal rechnet Twitter mit einem Umsatz zwischen 770 und 830 Millionen Dollar. Die Firma geht zudem von steigenden Betriebskosten aus, da die Aufwendungen im Kampf gegen Hasskommentare zu Buche schlagen dürften. Die Aktien von Twitter stiegen nach Bekanntgabe der Zahlen um fast zehn Prozent.

US-Präsident Donald Trump legte unterdessen in seinem Streit mit Twitter nach. Es müsse mehr und fairere soziale Medien geben, erklärte er - über Twitter. Dies sei eine der Folgerungen, die er aus seiner Diskriminierung als Republikaner durch die Plattform ziehe. Trump hat fast 60 Millionen Follower auf Twitter und damit einen der Auftritte auf dem Dienst, der weltweit mit die meiste Aufmerksamkeit genießt. Dennoch wirft er Twitter und einigen anderen sozialen Medien vor, gegenüber Konservativen voreingenommen zu sein. Er beschuldigte Twitter und andere Dienste, die Sichtbarkeit prominenter Republikaner zu beschneiden, lieferte dafür aber keine Beweise.

rtr