DAX 13.669 0,3%  MDAX 27.522 -0,1%  Dow 33.875 -0,3%  Nasdaq 13.438 -0,3%  Gold 1.764 0,2%  TecDAX 3.126 -0,3%  EStoxx50 3.765 0,2%  Nikkei 28.942 -1,0%  Dollar 1,0123 -0,6%  Öl 95,5 2,6% 

Aktien Frankfurt: Dax gibt Gewinne großteils wieder ab

Aktien Frankfurt: Dax gibt Gewinne großteils wieder ab
25.05.2022 12:04:38

FRANKFURT (dpa-AFX) - Kursgewinne im frühen deutschen Aktienhandel sind am Mittwochmittag fast schon wieder Makulatur. War der Leitindex Dax (DAX 40) in den ersten Handelsminuten noch um ein knappes Prozent gestiegen, so lag er zuletzt noch mit 0,23 Prozent im Plus bei 13 952 Punkten. "Es fehlen derzeit einfach die Impulse, die den Deutschen Aktienindex in irgendeine Richtung und damit weg von der 14 000er Marke bewegen können", sagte Marktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets.

Es habe vielmehr den Anschein, als habe es sich der Markt in der Handelsspanne der vergangenen Tage zwischen 13 800 und 14 200 Zählern "bequem gemacht", ergänzte Molnar. Das Verhältnis von Bullen und Bären scheine ausgeglichen zu sein. Zudem dürfte wegen des bevorstehenden Feiertags das Handelsvolumen in der zweiten Wochenhälfte weiter ausdünnen.

Der MDAX der mittelgroßen Unternehmen trat zuletzt mit 28 900 Punkten quasi auf der Stelle. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 (EURO STOXX 50) legte um 0,3 Prozent zu.

An die Dax-Spitze setzten sich RWE und Eon (EON SE) mit Kursgewinnen von jeweils rund zwei Prozent. Sie erholten sich etwas von Verlusten am Vortag, als ein Pressebericht über eine drohende Sondersteuer auf hohe Gewinne von Stromerzeugern in Großbritannien die Branche stark belastet hatte.

In der zweiten Reihe fielen CTS Eventim um mehr als sieben Prozent. Das französische Investmenthaus Exane BNP riet zum Verkauf der Aktien des Ticketvermarkters und Event-Veranstalters. Aktien von Aroundtown (Aroundtown SA) fielen um ein Prozent nach den Quartalszahlen des Investors in Gewerbeimmobilien.

In der dritten Reihe im SDAX sackten Nordex nach einer Gewinnwarnung um mehr als 18 Prozent ab. Wegen Unsicherheiten infolge des Krieges in der Ukraine und andauernder Lieferkettenprobleme in China blickt der Windanlagen-Hersteller vorsichtiger auf den weiteren Jahresverlauf./bek/jha/

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DAX 13.667,68 0,30%
EURO STOXX 50 3.765,46 0,25%

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