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Allianz-Aktie nach den Zahlen: Wie es mit dem Dividendenkönig weitergeht

Allianz-Aktie nach den Zahlen: Wie es mit dem Dividendenkönig weitergeht
27.02.2015 14:00:00

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Wichtige Richtungsentscheidungen

Das Segment Lebens- und Krankenversicherungen blieb auch 2014 der größte Umsatzbringer für die Allianz. Die Bruttoerträge in dem Bereich stiegen um 18,6 Prozent auf 67,33 Milliarden Euro. Im Geschäft mit Schaden- und Unfallversicherungen legten die Prämieneinnahmen um 3,7 Prozent auf 48,32 Milliarden Euro zu. Im Asset Management wurden 7,16 Milliarden Euro erwirtschaftet - 10,8 Prozent mehr als im Vorjahr.

In der Lebens- und Krankenversicherung habe sich laut Allianz besonders die hohe Nachfrage in den USA, Deutschland und Italien bemerkbar gemacht. Die Schaden- und Unfallversicherung habe vor allem von "relativ geringen Belastungen aus Naturkatastrophen" profitiert. Dagegen hätten sich die zwei Tochtergesellschaften im Asset Management, Pimco und Allianz Global Investors, unterschiedlich entwickelt. Bei Pimco hätten die Nettomittelabflüsse am "oberen Ende" der Erwartungen der Allianz gelegen, und das verwaltete Vermögen sei von 1114 auf 1053 Milliarden Euro geschrumpft. Dagegen habe sich Allianz Global Investors "sehr gut entwickelt" und erstmals seit der Einführung der neuen Struktur ein operatives Ergebnis von 400 Millionen Euro erzielt. Insgesamt habe das Segment Asset Management ein operatives Ergebnis im Rahmen des eigenen Ausblicks erreicht.

2014 sei laut Diekmann von wichtigen Richtungsentscheidungen geprägt worden. So habe die Allianz in den USA ihre Präsenz in der Sachversicherung "neu ausgerichtet" und das Sachversicherungsgeschäft mit Privatkunden in Russland und der Ukraine "deutlich zurückgefahren". Bei Pimco habe das Management eine breitere Führungsstruktur eingeführt, womit das Unternehmen nun für die Zukunft "gut positioniert" sei. Zudem habe der Konzern sein Sachversicherungsgeschäft in Italien und Australien durch Übernahmen verstärkt. Darüber hinaus habe die Allianz ihre Dividendenpolitik angepasst. Die Profitabilität und Cashflows seien "stabil" und die Kapitalausstattung "auch vor dem Hintergrund der kommenden regulatorischen Anforderungen stark", so Diekmann. Daher habe man die Ausschüttungsquote von 40 auf 50 Prozent des auf Aktionäre entfallenden Jahresüberschusses erhöht. Die Dividende solle "mindestens auf dem Niveau des Vorjahres" bleiben. Des Weiteren seien Teile der Struktur und Prozesse der Allianz Holding an die Anforderungen der neuen Solvency-II-Regeln und die zunehmende Digitalisierung angepasst worden.

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Bildquelle: Michaela Rehle/Reuters

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