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Apple-Aktie: Tech-Werte unter Druck - Was beim iPhone-Hersteller noch drin ist

Apple-Aktie: Tech-Werte unter Druck - Was beim iPhone-Hersteller noch drin ist

WKN: 931020 ISIN: US7135693098 Per-Se Technologies Inc.

13.10.2018 03:10:00

Die Korrektur bei US-Techaktien ging auch an Apple nicht vorüber. Rund sieben Prozent büßte der Wert seit dem Allzeithoch ein. Die Kursdelle lockt zum Einstieg. Apple ist nicht nur eine starke Marke, die Kalifornier wandeln ihr Image auch hochprofitabel in bare Münze um. Dazu sorgen Aktienrückkäufe für Stabilität. Trader steigen gehebelt ein. Von Petra Maier



Der Technologie-Konzern aus Cupertino ist Meister in großen Zahlen. Anfang August erreichte Apple, als erstes Privatunternehmen der Welt, einen Börsenwert von einer Billion Dollar (860 Milliarden Euro). Damals notierte die Aktie bei über 200 Dollar. Bis Anfang Oktober ging es bis zum Allzeithoch auf über 230 Dollar weiter.



Hohe Preise. Ein Grund für die Kurszuwächse waren gute Quartalszahlen und die Einführung neuer iPhone-Modelle. Auch hier ist Apple mit hohen Zahlen vertreten. Bis zu 1600 Dollar kostet das iPhone Xs Max, das mit einem größeren Bildschirm glänzt. Skeptiker, die beim letzten iPhone, das für rund 1000 Dollar auf den Markt kam, einen Einbruch beim Absatz prognostizierten, wurden eines besseren belehrt. Rund die Hälfte der Erlöse bringen die iPhone-Verkäufe. Zudem generiert Apple Einnahmen aus App-Verkäufen, dem Musikdienst Apple Music, dem Bezahldienst Apple Pay und dem Cloud-Geschäft.


Wertvolle Marke. Apple ist nach Google die weltweit stärkste Marke. In der Markenwertstudie BrandZ wird die Apple-Marke mit einem Wert von 300 Milliarden US-Dollar bewertet. Warren Buffett würde am liebsten 100 Prozent an Apple halten. Über seine Beteiligungsgesellschaft hat die Investoren-Legende im Sommer den Anteil auf rund fünf Prozent an Apple erhöht.

Hoher Cash-Flow. Apple schwimmt im Geld. In den vergangenen Quartalen erzielte Apple rund 63 Milliarden freien Cash-Flow. So hat sich per Ende des dritten Quartals eine Netto-Liquidität von rund 130 Milliarden Dollar angesammelt. Wohin mit dem Geld?

Finanzvorstand Luca Maestri kündigte im Mai ein Aktienrückkaufprogramm für über 100 Milliarden Dollar an. Werden die angekauften Aktien eingezogen, erhöht sich der Wert der verbleibenden Anteilsscheine. So wird Kasse gegen einen höheren Aktienkurs getauscht und auch noch Dividendenzahlungen eingespart.

Geld zurück. Apple hat im Ausland einen dreistelligen Milliardenbetrag gehortet. Dank der US-Steuerreform können die Mittel nun unter einem vergünstigten Steuersatz auf US-Konten umgeschichtet werden. Theoretisch wäre nun eine Verdoppelung der Dividende möglich. Wahrscheinlicher ist aber die Kurspflege über weitere Aktienrückkäufe.

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Korrektur nutzen. Doch zuletzt konnte sich nicht einmal Apple gegen das Marktumfeld stemmen. Zusammen mit den Technologiewerten ging es mit dem Aktienkurs nach unten. Seit dem Allzeithoch verlor der Kurs rund sieben Prozent. Das bietet mutigen Tradern die Chance auf einen günstigen Einstieg. Die langfristigen Kursziele der Analysten reichen bis auf 272 Dollar.

Apple
Knock-out-Call
MF51ZQ
Morgan Stanley
endlos
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Bildquelle: peter Nicholls/Reuters

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