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Ausblick 2020: Diese Chancen und Risiken stehen den Märkten bevor

Ausblick 2020: Diese Chancen und Risiken stehen den Märkten bevor

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03.07.2020 - 17:19
17.12.2019 07:29:00

US-Wahlkampf, Handelsstreit und Brexit haben die Märkte fest im Griff, sagen die Experten. 2020 wird turbulent - und bietet Chancen. Von B. Haas, E. Eder und T. Strohm, Euro am Sonntag

Mit unberechenbaren Ankündigungen über die soziale Plattform Twitter schafft es Präsident Donald Trump immer wieder, die Kapitalmärkte in Atem zu halten. Wer hofft, dass sich das im kommenden Jahr ändert, wird enttäuscht. Der US-Wahlkampf steht an - Trump wird auch 2020 dafür sorgen, dass er die Schlagzeilen dominiert.

Um die US-Wirtschaft im Wahljahr nicht weiter zu gefährden, könnte er allerdings auf eine zügige Einigung im Handelsstreit mit China drängen. Davon gehen die Chefvolkswirte und Anlagestrategen der 16 Bankhäuser einstimmig aus, die an der exklusiven Banken­umfrage von €uro am Sonntag teilgenommen haben. "Auch im Jahr 2020 wird sich an den Kapitalmärkten viel um den Handelskrieg drehen", sagt beispielsweise Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank.

Dabei geht es nicht nur um höhere Zölle im Warenaustausch zwischen USA und China. Der Trend, die Globalisierung zurückzudrehen, ist weltweit zu spüren. Den Profis zufolge werden neue Debatten um fiskalpolitische Fragen entbrennen sowie mögliche neue Regulierungen für Branchen wie die Tech-, Energie-, Pharma- oder Finanzindustrie beschlossen werden. Die resultierenden Unsicherheiten sind schlechte Voraussetzungen für starkes Wachstum.

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Vor allem für das erste Halbjahr erwarten die Experten kein Kursfeuerwerk an den Börsen, dafür allerdings stark schwankende Kurse. Es wird eine Pause von der Hausse geben, die nach dem schwachen Jahr 2018 zuletzt nahezu alle Börsenindizes nach oben trieb.

"Vor diesem Hintergrund wäre es nicht ungewöhnlich, wenn die Börsen zunächst einmal in die Konsolidierung übergehen", sagt Daniel Hupfer, Leiter des Portfoliomanagements bei M. M. Warburg. Auch die bald beginnende Berichtssaison wird demnach keine starken Impulse liefern: Die Konzernergebnisse dürften die Konjunkturschwäche des vergangenen Jahres widerspiegeln, die Firmenchefs werden wohl vorsichtig nach vorn blicken. Die Prognosen für Wachstum und Gewinn werden deshalb wohl kaum Schwung bringen.

Anleger dürfen jedoch auf das zweite Halbjahr hoffen. Die Volkswirte der Banken gehen hier von einer Erholung aus. Der DAX soll dem Durchschnitt der Prognosen zufolge im Gesamtjahr 2020 um 5,9 Prozent zulegen, das wäre eine leicht unterdurchschnittliche Jahresentwicklung. Allerdings prognostizieren alle Experten ein Plus: Bei der vorsichtigsten Schätzung geht es auf 13 200 Punkte um rund 0,4 Prozent voran, bei der optimistischsten wären 14 600 Punkte und damit rund elf Prozent drin.

Niedrigzinsen schieben an


Alle Teilnehmer der Umfrage gehen davon aus, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins 2020 bei null Prozent belässt. Auch die US-Notenbank wird demnach kaum aktiv werden und wenn, dann den Zins eher senken. "Die Geldpolitik dürfte wenig spannend werden", sagen die Deka-Analysten. Im Schnitt gehen die Kapitalmarktexperten von eher noch sinkenden US-Leitzinsen aus. Nach Auffassung der Experten wird die lockere Geldpolitik den Unternehmenssektor, der bereits leichten Zugang zu Liquidität hat, nur bedingt zu zusätzlichen Investitionen anregen. Aktienkäufer bleiben jedoch im Vorteil, da es weiter kaum Anlagealternativen gibt.

Von den Niedrigzinsen in den west­lichen Industrienationen profitieren auch die Schwellenländer. "Das niedrige Zinsniveau in den USA und Europa lässt den Schwellenländern Spielraum für Leitzinssenkungen, um ihre Wirtschaft zu stimulieren, ohne die eigene Währung zu gefährden", sagt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank.

Das spiegeln auch die Annahmen der Ökonomen zum Wirtschaftswachstum wider: Durchschnittlich rechnen sie mit einem Plus des Bruttoinlandsprodukts in der Eurozone von 0,92 Prozent, in den USA von 1,64 Prozent. Global soll die Wirtschaftskraft um knapp drei Prozent zulegen. Das Gros kommt also aus den Schwellenländern.

In China soll sich das Wachstum verlangsamen. Experte Stephan sieht im geschätzten Zuwachs von knapp sechs Prozent kein Alarmsignal. Die Abschwächung komme zwangsläufig, da China stärker an der globalen Wertschöpfungskette partizipieren werde.

Am Fliegenfänger der Konjunktur


USA und die Eurozone bleiben Opfer ihrer politischen Bühnen. Jenseits des Atlantiks tobt der Wahlkampf, derweil kämpfen Italiener gegen ihre Verschuldung und Briten mit dem Brexit. Bei Letzterem geht der Großteil der Ökonomen von einem geregelten Austritt aus. Allerdings müssen EU und Großbritannien danach ein Handelsabkommen treffen. Die Debatten könnten den Kapitalmarkt auf Achterbahnfahrt schicken.

In Deutschland wird die Große Koalition von CDU und SPD um ihre Existenz ringen. Regulatorische Eingriffe gegen weiter steigende Haus- und Mietpreise könnten zudem Unsicherheit auslösen. Aber die Teilnehmer der Kapitalmarkt­umfrage sehen einen Vorteil für deutsche Unternehmen, sollte sich der US-­chinesische Handelsstreit entspannen.

"Deutschland hängt am Fliegenfänger der Weltkonjunktur", beschreibt Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank, die internationale Ausrichtung insbesondere der 30 DAX-­Konzerne. Trotz schwerwiegender ­Probleme in Branchen wie der Auto­industrie könnte demnach die Talsohle bei den Unternehmensgewinnen 2020 durchschritten werden.

Aktien:
Techs bleiben angesagt


Ein ganz besonderes Paar wirbelt über das Parkett der Börsen. Es heißt Tina und Fomo, und ihre Darbietung zieht die Anleger in Bann. Natürlich handelt es sich nicht um ein Tanzpaar. Die Namen sind Abkürzungen. Tina steht für "There is no alternative (to equity)", zu Deutsch: Aktien sind in Bezug auf die Rendite am Kapitalmarkt konkurrenzlos. Fomo steht für "Fear of missing out" und beschreibt die Angst der Anleger, den nächsten Wachstumstrend zu verpassen.

Tina und Fomo versinnbildlichen die Suche der Investoren, die händeringend nach gewinnträchtigen Anlagemöglichkeiten Ausschau halten. Das dürfte 2020 schwerer werden als in diesem Jahr. Nach der jüngsten Konjunkturschwäche sind Umsatz- und Gewinnaussichten der Unternehmen verhalten. Viele Branchen müssen sich durch Digitalisierung oder den Trend zu Nachhaltigkeit neu erfinden, was teils hohe Investitionen erfordert.

Politische Unsicherheiten dürften zudem Schwankungen befördern. Die 16 Teilnehmer der Kapitalmarktumfrage von €uro am Sonntag rechnen dennoch mit moderaten Kurszuwächsen, nicht nur wegen Tina. Investoren sitzen auf viel Bargeld, das angelegt werden muss. Das treibt die Kurse.

Der DAX soll laut durchschnittlicher Annahme der Ökonomen Ende 2020 bei rund 13.920 Punkten stehen, ein Plus von knapp sechs Prozent. Für den Euro Stoxx rechnen die Volkswirte im Schnitt mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent. Damit trauen sie dem Eurozonenindex mehr zu als etwa den breiten US-Börsen Dow Jones oder S & P 500. "Unter den Industrienationen besteht die Möglichkeit, dass europäische und gegebenenfalls auch deutsche Aktien 2020 besser abschneiden als US-Standardindizes", sagt Carsten Mumm, Chefvolkswirt bei Donner & Reuschel.

Chancen in Großbritannien


Er geht davon aus, dass ein ­geregelter Brexit bislang zurückgehaltene Investitionen freisetzen kann. Die Analysten der Berenberg Bank empfehlen explizit britische Aktien zum Kauf: "Britische Aktien dürften von fiskalischer Stimulierung sowie einer Aufhellung des Investorensentiments profitieren - laut Umfragen sind die Asset Manager am stärksten in diesen Aktien untergewichtet." Was ­bedeutet: Vor allem die Wert­papiere schwerpunktmäßig inländisch tätiger Unternehmen sind günstig und aussichtsreich.

Ein weiterer Vorteil europäischer Titel offenbart sich im Vergleich der Kurs-Gewinn-Verhältnisse. US-Aktien sind mittlerweile hoch bewertet. "Damit sind sie grundsätzlich schwankungsanfällig und weisen ein erhöhtes Kursrisiko auf", sagt Baader-Experte Robert Halver.

Dennoch sollten Anleger den US-Markt nicht ganz aus den Augen lassen - der Techwerte wegen. Dass diese auch 2020 Potenzial haben, zeigt die Prognose für den Technologie-Index Nasdaq 100: Dem trauen die Ökonomen im Schnitt ein Plus von knapp acht Prozent zu und damit deutlich mehr als den breiten US-Index-Konkurrenten.

"2020 könnte nochmals ein gutes Jahr für US-Technologiewerte werden, dank erfolgreicher neuer Produkte und Investitionen in neue Technologien", sagt Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank. Der digitale Wandel biete jede Menge neuer Geschäftsmöglichkeiten. Krämer sieht etwa das Hochgeschwindigkeitsinternet 5G oder Elektroautos als Treiber. Zudem rücken Unternehmen, die mit Cloud, Cybersicherheit, Robotik und künstlicher Intelligenz Geld verdienen, immer stärker in den Fokus. Bei der laufenden industriellen Digitalisierung sei die Innovationskraft der Konzerne ganz entscheidend, sagen die Ökonomen.

Vorsicht sollten Anleger hingegen bei den sogenannten FAANG-Aktien (Facebook, Amazon, Apple, Netflix und Google) walten lassen. "Der Druck auf Social-Media-Anbieter, neue Kanäle für ihr Werbegeschäft zu erschließen, hält an, und Apple muss die etablierten Geschäftsfelder festigen, um die starke Konkurrenz aus Fernost auf ­Distanz zu halten", begründet Halver die Zurückhaltung.

Zudem lohnt ein Blick auf die Aktienmärkte der Schwellenländer. "Das erwartete Gewinnwachstum für 2020 liegt in den Schwellenländern mit rund 14 Prozent über dem der In­dustrienationen", sagt Ulrich Stephan von der Deutschen Bank. Würde sich der Handelsstreit entspannen, würden Investitions- und Konsumausgaben in Ländern wie China, Taiwan oder Südkorea deutlich steigen und den Kursen Impulse geben.

Aktien für turbulente Zeiten


Anleger sind indes 2020 gut positioniert, wenn sie in unruhigen Phasen zu defensiven Titeln aus Branchen wie Konsumgüter, Energie und Pharma greifen. In stabilen Zeiten, die die Kapitalmarktexperten im zweiten Halbjahr erwarten, sind Aktien aus der Auto,- Industrie- oder Finanzbranche die attraktivere Wahl. Wie immer gilt: Anleger sollten sich breit aufstellen.

Rohstoffe:
Zuversicht bei Gold


Sehr unterschiedlich entwickelt haben sich die Rohstoffmärkte in diesem Jahr. Während die Edelmetalle kräftig anzogen, haben Industriemetalle und Agrarrohstoffe überwiegend leicht verloren. So ist Nickel beispielsweise wegen Angebotssorgen im Wert kräftig gestiegen und umgekehrt Zinn infolge hoher Überschüsse stark gefallen. Bei den landwirtschaftlichen Erzeugnissen war Kaffee der Ausreißer nach oben und Baumwolle der nach unten.

Im kommenden Jahr dürfte sich an dieser Situation wenig ändern. Der Handelskonflikt zwischen den Vereinigten Staaten und China wird wohl weiterhin auf diesen beiden Rohstoffkategorien lasten, weshalb nach Ansicht der Commerzbank ­Industriemetalle und Agrar­produkte weiter hin und her geworfen werden dürften und bestenfalls mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen ist. Ausreißer von einzelnen Rohstoffen in die eine oder andere Richtung aufgrund von Sondereffekten seien natürlich möglich.

Auch der Preis von Öl der Sorte Brent Crude hat sich nach einem starken Anstieg in den ersten drei Januar-Wochen 2019 seither nur noch seitwärts bewegt - aber mit kräftigem Auf und Ab zwischendurch. Auch 2020 könnte es für das schwarze Gold holprig werden. Handelskrieg und Brexit werden im kommenden Jahr die Weltwirtschaft und damit wohl auch die Nachfrage nach Öl bremsen.

Wenig Potenzial für Ölpreis


Daher rechnen die von der Redaktion befragten Banken mit einem sich wenig bewegenden Ölpreis, der Ende 2020 bei 61,50 US-Dollar je Barrel stehen soll. Am meisten Zuversicht mit einer Prognose von 67 Dollar versprüht noch die Baader Bank. Aber auch sie sieht ein beträchtliches Überangebot, das "die OPEC plus Russland selbst bei äußerst disziplinierter Umsetzung der Förderkürzungen nicht egalisieren kann", so ­Robert Halver, Leiter Kapitalmarktanalyse der Baader Bank.

Anleger, die trotzdem in diesem Sektor investieren wollen, sollten daher, statt direkt auf den Rohstoff zu setzen, lieber Aktien europäischer Ölmultis bevorzugen. Die sind günstig bewertet und schütten hohe Dividenden aus. Sie kamen in den vergangenen Jahren mit niedrigen Ölpreisen gut zurecht. Ein ETF (siehe PDF-Tabelle) bildet die wichtigsten europäischen Ölschwergewichte ab. Dazu zählen etwa BP, Shell und Total.

Gold - gedämpfte Zuversicht


Weit positiver als beim Öl sind die befragten Finanzinstitute in puncto Gold gestimmt. Sie erwarten für das kommende Jahr eine Wertsteigerung auf 1.570 US-­Dollar je Feinunze. Das ist zwar deutlich weniger Zuwachs als in diesem Jahr, trotzdem ist es ein zuversichtliches Szenario.

Solange der Handelskonflikt und viele geopolitische Krisen die Welt in Atem halten, bleibt das gelbe Metall als sicherer Hafen gefragt. "Dass Anleger Halte­prämien für Anleihen zahlen, statt Zinsen zu vereinnahmen, ist ebenfalls ein wichtiges Argument pro Gold", sagt Halver. "Zudem hält die Nachfrage der Notenbanken nach dem Edelmetall an", hat er als ein weiteres wichtiges Argument parat.

Auch dass die befragten Banken im Durchschnitt Einbußen beim US-Dollar gegenüber der europäischen Einheitswährung bis Ende 2020 auf 1,15 Dollar je Euro sehen, sollte den Goldpreis unterstützen. Mit dem physisch besicherten ETC der Euwax auf Gold können Investoren daran partizipieren.

Wer risikofreudiger ist, kann auf den kleinen Bruder der Preziose, nämlich Silber, setzen. Für dessen zu erwartenden Anstieg gelten vorwiegend dieselben Gründe wie für Gold. Hinzu kommt, dass das Weißmetall derzeit erstmals nach vielen Jahren wieder ein Angebotsdefizit aufweist. Da sein Kurs volatiler ist als der von Gold, sind damit höhere Erträge erzielbar, jedoch auch Verluste. Auch hier eignet sich ein physisch besicherter ETC als Anlagevehikel.

Anleihen:
Schwierige Renditesuche


Die Anleiherenditen werden nach Prognosen der Banken niedrig bleiben. Kaum einer der befragten Experten erwartet, dass die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen Ende 2020 über null Prozent stehen wird. Zugleich rechnen die Banken nicht mit einem deutlichen Rückgang vom aktuellen Niveau aus. Zurzeit liegt die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen bei minus 0,33 Prozent. Die sichere Anleihe des deutschen Staates gilt als Maßstab, an dem sich die von Anlegern für andere Wertpapiere geforderten Renditen orientieren.

Eine Änderung des Leitzinses der EZB, der null Prozent beträgt, prognostiziert für 2020 keiner der befragten Fachleute. Dagegen erwarten einige Experten, dass die US-Notenbank Fed den Leitzins, für den die Spanne von 1,5 bis 1,75 Prozent gilt, weiter drückt. So rechnet Donner & Reuschel mit einer Senkung um 0,25 Prozentpunkte im ersten Quartal, danach dürfte sich die Fed wegen des Präsidentschaftswahlkampfs zurückhalten.

Für Anleiheanleger bleibt es schwierig. Wer Bonds kauft, um sie bis Fälligkeit zu halten, muss sich bei den meisten Papieren mit niedrigen jährlichen Renditen begnügen, bei vielen sicheren Anleihen ist die Rendite auf Endfälligkeit sogar negativ. Zugleich sind auf dem erreichten Niveau keine weiteren großen Kurssteigerungen zu erwarten, die den Gesamtertrag aus Zinszahlungen und Kursänderungen für Anleger, die mit Anleihen handeln wollen, im Kalenderjahr in die Höhe treiben.

Verschiedene Szenarien


Abweichend von diesem Hauptszenario skizzieren einige Anlagestrategen in ihren Ausblicken für 2020 zwei Nebenszenarien, die sie aber für weit weniger wahrscheinlich halten. So könnte eine unerwartet starke Konjunkturbelebung oder eine schnelle Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China für deutlich steigende Anleiherenditen und spiegelbildlich fallende Kurse sorgen.

Im Szenario mit weiterer Eskalation im Handelskonflikt oder hartem Brexit und zunehmenden Rezessionsängsten wären Bundesanleihen als sicherer Hafen gefragt - ihre Renditen könnten auf neue Allzeittiefs sinken.

Für Anleger ist es ratsam, sich für das Hauptszenario zu posi­tionieren, die Nebenszenarien aber nicht völlig außer Acht zu lassen. Am einfachsten ist dies mit einem Dachfonds von C-Quadrat, der über seine Zielfonds stets in die trendstärksten Segmente des Anleihemarkts investiert und der damit bisher sehr erfolgreich unterwegs war.

Für das Hauptszenario gilt es, auf die schwierige Suche nach Rendite im Anleihebereich zu gehen. Viele Strategen raten zu Emerging-Markets-Bonds. Der unten genannte M & G-Fonds investiert in Staats- und Unternehmensanleihen aus Schwellenländern, die auf Hartwährungen wie US-Dollar oder auf lokale Währungen lauten.

Der Acatis IfK Value Renten setzt auf Bonds, die vom Markt unterbewertet werden. Sollte das unwahrscheinliche pessimistische Szenario eintreten, könnten einige der enthaltenen Papiere zeitweilig leiden. Fürs Hauptszenario sowie für langfristig orientierte Anleger ist der Fonds eine sehr gute Wahl.


Bildquelle: Julian Mezger für Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag, Finanzen Verlag

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