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Der Morgen kompakt: Acht Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Acht Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: 750000 ISIN: DE0007500001 thyssenkrupp AG

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22.02.2019 - 11:20
12.02.2019 07:26:38

Welche Themen sind am Dienstag Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Thyssenkrupp hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres operativ weniger verdient und vor einer Eintrübung der Konjunktur gewarnt, wenige Tage vor Ablauf der Frist im US-Haushaltsstreit haben Unterhändler der Republikaner und der Demokraten eine vorläufige Einigung erzielt und der Verkauf von knapp 280 Real-Märkten geht in die entscheidende Phase.

* THYSSENKRUPP: Der Mischkonzern hat im ersten Quartal seines Geschäftsjahres operativ weniger verdient und vor einer Eintrübung der Konjunktur gewarnt. Das vor der Aufspaltung in eine Werkstoff AG und eine Industriegüter AG stehende Unternehmen bestätigte zwar am Dienstag seine Prognose für steigende Gewinne im Geschäftsjahr 2018/19 (per Ende September). Das Management ergänzte dies aber mit den Worten: "Gleichzeitig nehmen aber konjunkturelle und politische Unsicherheiten zu." Operativ fuhr der Konzern einen um Sondereffekte bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) von 333 Millionen Euro ein - ein Minus von 26 Prozent.



* US-HAUSHALTSSTREIT: Wenige Tage vor Ablauf der Frist im US-Haushaltsstreit haben Unterhändler der Republikaner und der Demokraten eine vorläufige Einigung erzielt. Allerdings sieht die Übereinkunft nach Angaben eines Kongressmitarbeiters kein Geld für den von Präsident Donald Trump geforderten Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko vor. Ob der Kompromiss damit vor Samstag unter Dach und Fach gebracht und somit eine erneute Haushaltssperre vermieden werden kann, ist fraglich. Trump muss das Etatgesetz unterschreiben. Bei einem Auftritt in der texanischen Grenzstadt El Paso bekräftigte er vor jubelnden Anhängern, die Mauer werde gebaut.


* BREXIT: Im britischen Parlament wird eine Erklärung von Premierministerin May zum Stand der Brexit-Verhandlungen mit der EU erwartet. Ein Treffen von EU-Chefunterhändler Michel Barnier mit dem britischen Brexit-Minister Stephen Barclay verlief nach Angaben der Regierung in London konstruktiv. In den kommenden Tagen seien weitere Gespräche geplant. May bereitet derweil nach Informationen der Zeitung "The Sun" offenbar ihren Rücktritt im Sommer vor. Mindestens zwei ranghohe Kabinettsvertreter hätten den Eindruck, dass May einen solchen Schritt plane, um Einfluss darauf zu haben, wer ihre Nachfolge antrete, berichtet das Blatt.

* COVESTRO setzt auf Übernahmen, um sich dem konjunkturellen Abschwung zu entziehen. "Zu den Wachstumsoptionen, die auch auf die Schnelle wertschaffend sind und das Portfolio resilienter machen, zählen ganz klar Zukäufe", sagte Vorstandschef Markus Steilemann der "Börsen-Zeitung".

* METRO: Der Verkauf der knapp 280 Real-Märkte geht einem Zeitungsbericht zufolge in die entscheidende Phase. Von den Bietern wird erwartet, der Konzernmutter Metro "in Kürze" verbindliche Angebote zu unterbreiten, erfuhr die "Süddeutsche Zeitung" aus Teilnehmerkreisen. Alle Interessenten hätten ihre Präsentationen abgeschlossen. Metro legt heute noch Q1-Zahlen vor.

* AMAZON: Der Online-Händler will den WLAN-Spezialisten Eero übernehmen. Es sei bereits eine Vereinbarung zum Erwerb des in San Francisco ansässigen Start-Ups unterzeichnet worden, teilt Amazon mit. Details zum Kaufpreis wurden nicht bekannt.

* DEUTSCHLAND benötigt einer Studie zufolge in den nächsten 40 Jahren jährlich netto mindestens 260.000 Einwanderer, um den Arbeitskräftebedarf der Wirtschaft zu decken. Dabei seien eine höhere Geburtenrate sowie eine steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen und Männern bereits berücksichtigt, heißt es in einer Studie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

* KOHLE-AUSSTIEG: Bei einer internen Anhörung im Kanzleramt am Montagabend zum Ausstieg aus der Stromerzeugung mit Braun- und Steinkohle hat Kanzlerin Merkel laut "Bild" Zweifel am Gelingen des Projekts geäußert. Dem Bericht nach sagte Merkel Teilnehmerkreisen zufolge, wenn die Dauer zur Umsetzung von Infrastrukturmaßnahmen wie etwa Stromtrassen weiter so lang sei, werde der Kohle-Ausstieg nicht gelingen.

rtr

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Bildquelle: Julian Mezger

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13.02.19 thyssenkrupp Neutral JP Morgan Chase & Co.
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