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Der Morgen kompakt: Acht Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Acht Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: A2DK2B ISIN: IT0005239378 UniCredit S.p.A. Az.

16.04.2019 07:18:02

Welche Themen sind am Dienstag Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Notre-Dame in Paris ist durch ein Feuer verwüstet worden, Deutsche Bank-Vertreter sind zu einer Anhörung über die Finanzen von US-Präsident Donald Trump vor den US-Kongress geladen worden und die Deutsche Lufthansa ist in den ersten drei Monaten des Jahres in die Verlustzone gerutscht.

* NOTRE-DAME in Paris ist durch ein Feuer verwüstet worden, das Dach der weltberühmten Kathedrale ist eingestürzt. Ein Großaufgebot der Feuerwehr brachte den Brand unter Kontrolle. Die Flammen erreichten Augenzeugen zufolge auch einen der beiden viereckigen Türme, die das jahrhundertealte Wahrzeichen prägen. "Ich bin traurig, dass ich heute Abend sehen muss, wie dieser Teil von uns allen brennt", sagte Präsident Emmanuel Macron. Das Feuer war am frühen Abend aus noch ungeklärter Ursache ausgebrochen. Fernsehberichten zufolge ging die Polizei von einem Unglück aus.

* DEUTSCHE BANK: Vertreter des größten deutschen Geldhauses und anderer Kreditinstitute sind zu einer Anhörung über die Finanzen von US-Präsident Donald Trump vor den US-Kongress geladen worden. "Die mögliche Benutzung des amerikanischen Finanzsystems für gesetzeswidrige Zwecke ist ein ernsthaftes Vergehen", sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses im Repräsentantenhaus, Maxine Waters. Der Ausschuss untersuche diese Angelegenheiten und gehe auch der Frage nach, ob Trump und seine Mitarbeiter darin verwickelt sein könnten.

* Die DEUTSCHE LUFTHANSA ist in den ersten drei Monaten des Jahres in die Verlustzone gerutscht. Das bereinigte Betriebsergebnis (Ebit) brach im ersten Quartal auf minus 336 Millionen Euro ein, wie die Fluggesellschaft mitteilte. Im Vorjahreszeitraum stand noch ein Plus von 52 Millionen Euro in den Büchern. Zuletzt wurde das Ergebnis demnach unter anderem durch um 202 Millionen Euro gestiegene Treibstoffkosten belastet. Zudem hätten marktweite Überkapazitäten in Europa zu einem hohen Preisdruck geführt.

* BAYER-Konkurrent Corteva, die vor dem Börsengang stehende Agrochemiesparte des US-Konzerns DOWDUPONT, will nach den Worten des designierten Firmenchefs schneller wachsen als der Markt. "Wir glauben, dass wir in den nächsten Jahren ein bis zwei Prozentpunkte stärker als der Markt wachsen können", sagte Jim Collins dem "Handelsblatt". "Wir gehen davon aus, dass wir über die stärkste Pipeline in unserer Industrie verfügen."

* BMW-Finanzchef Nicolas Peter ist Spekulationen über eine Vertiefung der Kooperation mit DAIMLER entgegengetreten: "Wir haben keine Pläne, einen Kompaktwagen zusammen mit einem deutschen Wettbewerber zu entwickeln", sagte er auf der Automesse in Schangai. Im ersten Quartal sei der Absatz der Marke BMW in China um mehr als zehn Prozent gewachsen, fügte er hinzu.

* BMW und die DEUTSCHE TELEKOM machen sich bei der digitalen Vernetzung von Autos für einen EU-Standard auf Basis des geplanten 5G-Netzes stark. Die Konzernchefs Harald Krüger und Timotheus Höttges fordern die Bundesregierung auf, sich dafür auf EU-Ebene einzusetzen, wie ein Brief an das Bundesverkehrsministerium zeigt, der Reuters vorlag. Die Regierung solle daher ihr Veto gegen den in der EU favorisierten Wifi-Standard einlegen.

* ZALANDO: Europas größter Online-Modehändler peilt im ersten Quartal schwarze Zahlen an. Nach aktuellen Schätzungen werde ein bereinigter Betriebsgewinn (Ebit) in Höhe eines einstelligen Millionenbetrags erwartet, teilte das Berliner Unternehmen am Montagabend mit. Damit übertreffe die Prognose die von Zalando selbst erhobenen Markterwartungen, bei denen sich der Mittelwert auf einen Verlust von zehn Millionen Euro belaufe. Beim Umsatz werde nach vorläufigen Zahlen mit einem Plus im Rahmen der Markterwartungen gerechnet. Hier liege der Mittelwert nach eigenen Erhebungen bei 15,2 Prozent.

* UNICREDIT: Die italienische Großbank zahlt an die US-Behörden wegen mutmaßlicher Verstöße gegen Sanktionen 1,3 Milliarden Dollar. Das Institut habe sich auf den Vergleich unter anderem mit den US-Justiz- und Finanzministerien sowie mit der Federal Reserve verständigt, teilte der New Yorker Bezirksrichter Cyrus Vance Jr. mit. Nach seinen Angaben wird sich die deutsche Tochter Unicredit Bank AG, also die Hypovereinsbank, in Washington und in New York schuldig bekennen. In dem Vergleich geht es um Verstöße gegen US-Sanktionen gegen den Iran, Libyen und Syrien. Von Unicredit gab es zunächst keine Stellungnahme.

rtr

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Bildquelle: Julian Mezger

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