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Der Morgen kompakt: Neun Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Neun Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: A14Y6H ISIN: US02079K1079 Alphabet C (ex Google)

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10.07.2020 - 18:38
03.06.2019 07:20:38

Welche Themen sind am Montag Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Nach dem angekündigten Rücktritt von Andrea Nahles vom Partei- und Fraktionsvorsitz muss sich die SPD neu aufstellen, US-Präsident Donald Trump beginnt heute seinen Europa-Besuch in Großbritannien und in den USA beginnen heute Vorgespräche im Streit über Maßnahmen gegen illegale Einwanderung.

* SPD: Nach dem angekündigten Rücktritt von Andrea Nahles vom Partei- und Fraktionsvorsitz muss der SPD-Vorstand heute die Weichen für einen personellen Neuanfang und für ein schärferes programmatisches Profil stellen. Dabei geht es auch im die Frage des Verbleibs in der großen Koalition mit der Union. SPD-Politiker wie der Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann fordern Reformen bis zur Sommerpause etwa im Klima-Bereich. Komme es nicht dazu, werde das Bündnis mit der Union zerbrechen.

* US-Präsident Donald Trump beginnt heute vor dem Hintergrund von Handelsstreitigkeiten mit der EU und China seinen Europa-Besuch in Großbritannien. Trump hat sich entgegen diplomatischen Gepflogenheiten in der britischen Innenpolitik in Interviews klar positioniert und im Zweifel einen harten Brexit empfohlen. Außerdem favorisiert er öffentlich den Brexit-Hardliner Boris Johnson als Nachfolger der scheidenden Premierministerin Theresa May. Erwartet wird, dass Trump die europäischen Regierungen auffordern wird, sich den Sanktionen gegen den chinesischen Netzwerkausrüster Huawei anzuschließen.

* In den USA beginnen heute Vorgespräche im Streit über Maßnahmen gegen illegale Einwanderung. Trump hat die Erhöhung von Zöllen auf mexikanische Importe angedroht, sollte das Nachbarland nicht stärker gegen die Immigration vorgehen. Die Hauptverhandlungsrunde ist für Mittwoch geplant.

* INFINEON steht einem Medienbericht zufolge vor der Übernahme des Speicherherstellers CYPRESS SEMICONDUCTOR. Der Deal hätte ein Volumen von fast zehn Milliarden Dollar, meldete die Agentur Bloomberg unter Berufung auf mit dem Vorgang vertraute Personen. Eine Ankündigung könne bereits heute erfolgen.

* VOLKSWAGEN/PORSCHE: Bei der jüngsten Razzia bei Porsche ist auch das Büro von Vorstandschef Oliver Blume von der Staatsanwaltschaft durchsucht worden. "Richtig ist, dass am 28. Mai mehrere Geschäftsräume von Porsche durchsucht wurden, auch mein Büro", sagte Blume dem "Handelsblatt". Zu dem Thema wollte sich Blume unter Verweis auf das laufende Verfahren nicht weiter äußern.

* LUFTFAHRT: Zunehmende Handelskonflikte und steigende Kerosinkosten schmälern die Gewinnaussichten der weltweiten Luftfahrtbranche. Der Luftfahrt-Verband IATA senkte seine Gewinnprognose für das laufende Jahr um gut ein Fünftel auf 28 Milliarden Dollar. Das wäre ein Rückgang von mehr als sechs Prozent zu den 30 Milliarden Dollar Gewinn des Vorjahres. Im Dezember hatte IATA für 2019 noch einen Gewinnanstieg auf 35,5 Milliarden Dollar prognostiziert.

* GOOGLE: Das US-Justizministerium will den Internetriesen Insidern zufolge wegen möglicher Verstöße gegen Wettbewerbsregeln überprüfen. Eine Untersuchung werde vorbereitet, sagten zwei mit den Vorgängen vertraute Personen zu Reuters. Bei der Überprüfung soll vor allem dem Verdacht nachgegangen werden, dass Google bei den Ergebnissen seiner Suchmaschine eigene Geschäfte bevorzuge.

* USA/HANDEL: Der Wirtschaftsberater von US-Präsident Trump, Kevin Hassett, gibt sein Amt auf. Das teilte Trump auf Twitter mit. Einen Grund nannte er nicht, der Nachfolger soll nach Trumps Rückkehr aus Europa vorgestellt werden.

* STEUER: Die CDU will die Unternehmenssteuer stärker am Umweltschutz ausrichten. Der niedersächsische Landesvorsitzende Bernd Althusmann und Vize-Ministerpräsident Thomas Strobl aus Baden-Württemberg wollten am Montag im CDU-Bundesvorstand ein neues Steuer-Klimakonzept präsentieren, berichtete "Bild am Sonntag". Dieses sehe Steuernachlässe für Firmen vor, die die Produktion umwelttechnisch modernisierten.


Bildquelle: Deutsche Börse AG

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