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Der Morgen kompakt: Sechs Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

Der Morgen kompakt: Sechs Dinge, die Anleger heute Morgen wissen müssen

WKN: A0F7BK ISIN: FR0010220475 Alstom S.A.

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16.01.2019 - 18:31
11.01.2019 07:31:25

Welche Themen sind am Freitag Morgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: US-Präsident Trump zeigt sich kompromisslos über den Bau der Grenzmauer zu Mexiko, Siemens und Alstom sind zu weiteren Zugeständnissen an die EU-Wettbewerbshüter bereit und VW reicht im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals Schadenersatzklagen gegen ehemalige Manager ein.

* USA: US-Präsident Donald Trump zeigt sich im Streit über den Bau einer Grenzmauer zu Mexiko kompromisslos. Das Staatsoberhaupt drohte erneut damit, den nationalen Notstand auszurufen. Damit könnte er im Haushaltsstreit mit den Demokraten zur Finanzierung der Mauer den Kongress umgehen. Um für die Mauer zu werben, flog Trump an die Grenze zu Mexiko. "Wenn wir keine Absperrung haben, eine irgendwie geartete sehr beachtliche Absperrung, werden wir dieses Problem nicht lösen können", sagte Trump umgeben von Familien, die Angehörige durch illegale Immigranten verloren haben.



* USA: Die US-Regierung bereitet einem Medienbericht zufolge die Ausrufung des nationalen Notstandes für den Bau der umstrittenen Grenzanlage zu Mexiko vor. Präsident Donald Trump könnte so ohne Zustimmung der demokratischen Kongressmehrheit Zugriff auf einen Fonds erhalten, berichtete die "Washington Post" unter Berufung auf zwei Insider. NBC News zufolge könnte der fast 14 Milliarden Dollar schwere Fonds des Army Corps of Engineers, der eigentlich für den US-Katastrophenschutz und Präventionsprojekte vorgesehen ist, angezapft werden.


* VOLKSWAGEN: Im Zuge der Aufarbeitung des Dieselskandals hat VW einem Medienbericht zufolge Schadensersatzklagen gegen ehemalige Manager eingereicht. Die Klagen seien im Rahmen arbeitsgerichtlicher Streitigkeiten Ende des Jahres erhoben worden, berichtet das "Handelsblatt". Sie zielten auf die Feststellung, dass die gekündigten Ex-Mitarbeiter grundsätzlich schadensersatzpflichtig seien.

* SIEMENS und ALSTOM sind im Ringen um die Genehmigung der Fusion zum größten europäischen Zughersteller Insidern zufolge zu weiteren Zugeständnissen an die EU-Wettbewerbshüter bereit. Damit wollen die beiden Konzerne die EU-Kommission dazu bewegen, die Fusion von Siemens Mobility und Alstom doch noch zu erlauben, sagten drei mit den Vorgängen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters.

* EZB: Die EZB sollte laut Frankreichs Notenbankchef Francois Villeroy de Galhau wegen der gestiegenen Sorgen um die Konjunktur keine Handlungsmöglichkeiten ausschließen. "Angesichts der aktuellen Unsicherheit müssen wir uns unsere Optionen offen halten: Wir sind vorhersehbar, aber nicht festgelegt", sagte er auf einer Veranstaltung in Luxemburg. Das entspreche auch der Unabhängigkeit der Notenbank zu einem Zeitpunkt, an dem viele von ihr verlangten, dass sie mehr Details nenne.

* DEUTSCHLAND/KONJUNKTUR: Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier sieht Deutschland trotz konjunktureller Eintrübungen nicht am Rand einer Rezession. Die Stimmung bei der Wirtschaft sei gut, viele Auftragsbücher voll, sagte Altmaier dem "Handelsblatt". "Deutschland steht derzeit nicht am Beginn einer Rezession, auch wenn es im internationalen Handel mit dem Brexit und den USA ungelöste Probleme gibt."

rtr

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Bildquelle: Julian Mezger

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