DER MORGEN KOMPAKT

Der Morgen kompakt: Sechs Themen, die Anleger heute Morgen wissen sollten

Der Morgen kompakt: Sechs Themen, die Anleger heute Morgen wissen sollten
18.11.2019 07:30:00

Welche Themen sind am Montagmorgen wichtig für die Finanzmärkte? Heute unter anderem im Blick: Der Chef der Telekom-Tochter T-Mobile US, JohnLegere, will einem Medienbericht zufolge nicht zum angeschlagenen US-Büroplatzvermieter WeWork wechseln, Qiagen hat mehrere nicht verbindlicheÜbernahme-Offerten erhalten und China hat den Verlauf der jüngsten Gespräche zur Lösung des Handelsstreits mit den USA positiv bewertet.

* HONGKONG - Die Polizei in Hongkong hat mit dem Einsatz scharfer Munition gedroht, falls Demonstranten tödliche Waffen nutzten oder andere Gewalttaten begingen. Die Randalierer sollten die Angriffe mit tödlichen Waffen auf Polizisten einstellen, erklärten die Sicherheitsbehörden am Montag. Tausende Menschen in Hongkong protestieren seit Monaten gegen einen wachsenden Einfluss Chinas in der Sonderverwaltungszone. Der Bürgerrechtler Joshua Wong hat den Einsatz von Gewalt durch die Demonstranten in Hongkong verteidigt. "Mit rein friedlichem Protest werden wir unser Ziel nicht erreichen", sagte Wong der "Süddeutschen Zeitung" (Montagausgabe). "Allein mit Gewalt allerdings auch nicht. Wir brauchen beides."

* DEUTSCHE TELEKOM - Der Chef der Telekom-Tochter T-Mobile US, John Legere, will einem Medienbericht zufolge nicht zum angeschlagenen US-Büroplatzvermieter WeWork wechseln. Legere wolle den Posten des Konzernleiters nicht annehmen und habe auch keine Pläne, T-Mobile US zu verlassen, berichtet "CNBC" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

* QIAGEN - Der Biotechkonzern hat mehrere nicht verbindliche Übernahme-Offerten erhalten. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben nun mögliche strategische Alternativen. Der Vorstand wolle Gespräche mit den Interessenten aufnehmen. Es sei nicht vorhersehbar, ob die Verhandlungen zu einem von der Gesellschaft empfohlenen Angebot an alle Aktionäre der Gesellschaft führen würden.

* RENAULT-Interimschefin Clotilde Delbos will nach Informationen von Insidern den französischen Autobauer dauerhaft führen. Delbos habe ihre Bewerbung eingereicht, sagten zwei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Auf der engeren Auswahlliste für den Posten dürften sich auch externe Kandidaten wiederfinden. Verwaltungsratschef Jean-Dominique Senard lobte Delbos im Interview mit der "SZ": "Ich finde sie wunderbar. Sie kniet sich voll rein." Dem französischen Finanzminister Bruno Le Maire zufolge dauert die Suche noch an. Er bevorzuge einen ausgewiesenen Automanager an der Spitze des Konzerns.

* HANDELSSTREIT - China hat den Verlauf der jüngsten Gespräche zur Lösung des Handelsstreits mit den USA positiv bewertet. Ein entsprechendes Telefonat sei "konstruktiv" gewesen, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Zudem hätten die USA und China vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben. Inhaltliche Details nannte Xinhua nicht.

* CHINA - Die chinesische Zentralbank hat am Montag die Anleger überrascht und zum ersten Mal seit 2015 einen Leitzins gesenkt. Die Bank of China (PBOC) erklärte auf ihrer Website, dass sie die siebentägige Reverse-Repurchase-Rate von 2,55 Prozent auf 2,50 Prozent senkt. Vor zwei Wochen hatte die PBOC die Kreditkosten für ihre mittelfristigen Darlehen an Finanzinstitutionen (MLF) um die gleiche Marge gesenkt. (Full Story) Das schürt bei den Anlegern Spekulationen, dass weitere Konjunkturimpulse für die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt auf dem Weg sind.

rtr

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Bildquelle: Deutsche Börse AG

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